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Dᴇʀ Rᴀᴛᴛᴇɴᴋȱɴɪɢ

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ATT

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𝔄𝑘𝔱𝔲𝔢𝔩𝔩

Verschwunden. Wie vom Erdboden verschluckt. Alles Hab und Gut wurde zurückgelassen, bis auf das, was man zuletzt am Körper trug. Sogar die geliebte Ratte, Nummer Zwei, ist nun ohne ihren Meister. In der Nähe von Knochenbleich wurde er begraben. Man spricht von einem Unfall, andere reden sogar von Suizid. Doch was auch immer es letztlich war - Man wird nun wohl das restliche Dasein in den Sieben Höllen fristen~. Möge er in Frieden ruhen.

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Intrigant

Wenn es darum geht, für Unruhe zu sorgen, ist man bei ihm richtig. Nur selten passiert nichts in seinem Umfeld. Und so neigt er auch oftmals dazu, nicht ganz ehrlich zu seinen Mitmenschen zu sein und sie gegeneinander auszuspielen. Zumindest jene, die ihm nichts bedeuten.

Wahnwitzig

Im Kopf des Katers herrscht niemals Ruhe, und so formen sich die verrücktesten Gedanken, die man oftmals auch zur Umsetzung gewillt ist. Mit kleinen Brötchen gibt man sich nicht zufrieden, sticht er mit seinem Ideenwahn nicht nur hervor, sondern vollbringt damit teilweise auch wahre Wunder.

Eloquent

Wenn man dem Zorn nicht unterlegen ist, ist er durchaus in der Lage, redegewandt zu agieren, Worte zu Formen wie ein Spinnennetz und schlagfertige Argumente zu geben. Ähnliches bevorzugt man wohl auch bei seinen Gesprächspartnern.

Wagemutig

Gern legt man den Hals unter das Henkersbeil. Denn wer Nichts wagt, der Nichts gewinnt! Oftmals springt man, mit Ideen und Taten, über seinen eigenen Schatten. Und manchmal geriet er dabei deutlich in's Stolpern.~

Loyal

Gegenüber jenen, die ihm Lieb und Teuer sind, steht er Treu und Aufrichtig gegenüber. Man wird Alles dafür tun, ein gutes Miteinander zu führen. Nicht zuletzt hat man ein wachsames Auge auf die, welche ihm etwas bedeuten.

Ehrgeizig

Nichts wird nur halb erarbeitet. Man vollendet beständig und geht mit Ehrgeiz an eine Sache heran. Bevorzugt in seiner eigenen Arbeit geht er keine Kompromisse ein und neigt dazu, vollends darin zu versinken.




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Auracit

Nur wenige Wissen, was ein Auracit ist und was es damit auf sich hat. Ansil trägt diesen in rundlich geschliffener Form bei sich, in der Größe eines kleinen Spielballs. Manchmal trägt er ihn lose am Gurt, eingebunden durch mehrere, ledrigen Riemen. Und manchmal befindet sich jenes Objekt in der Kopfhalterung eines befiederten Stabes.

Lederbuch

Der Optik nach zu urteilen, hat dieses Buch seine besten Tage bereits überstanden. Lose hängen einige Seiten hervor. Der Einband zeigt deutliche Gebrauchsspuren und man könnte meinen, es würde jeden Augenblick in sich zusammenfallen.

Schlüsselbund

Mehrere Schlüssel sind daran vorzufinden. Offensichtlich nicht nur die des Rattennestes. Es wissen wohl nur seine Nächsten, wo sich der Kater noch so herumtreibt. Man wird es nicht jedem auf die Nase binden.

Ritualdolch

Ein Dolch. jedoch kein Solcher, womit man morden würde - auch wenn man könnte. Die Klinge ist relativ schmal und kurz gehalten, wellt sich in seichten Zügen und wirkt stets auf Hochglanz poliert. Gebrauchsspuren? Nicht vorzufinden. Oder man ist einfach nur sehr gründlich...~

Phiole

Ein hellblaues, fast weiß anmutendes Pulver befinden sich in einer Phiole. Man trägt sie jedoch nicht außerhalb des Gurtes, sondern eher in den Innentaschen. Achtung! Zerbrechlich.

Gil

Die aktuelle Summe, die man mit sich trägt, scheint nicht mehr so großzügig zu sein wie vor wenigen Wochen noch. Das verschwenderische Verhalten ist jedoch weiterhin ungezügelt. Womöglich gibt er dabei nicht einmal sein eigenes Gil aus, oder?

Nummer Zwei

Hierbei handelt es sich um eine kleine, schwarze Ratte mit leicht zerzaustem Fell. Dieses Tier scheint kaum von der Seite Ansils zu weichen und ist ein beständiger Begleiter des Katers. Dabei scheint die Ratte doch ganz eigene Charakterzüge zu besitzen und legt ein zeitweise schon garstiges Verhalten an den Tag. Oh! Und gut genährt ist sie zumal.

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Verschwommenes Bild

Ein Wirrwarr aus Farben ist auf dem Din A4 großen Blatt zu erkennen, auf dem sich aufgeklebte Schnipsel befinden, die ein verschwommenes Bild zeigen, wie ein nass gewordenes, altes Puzzle. Mit viel Fantasie lässt sich, anhand verwischter Pinselfarben, eine Person in Gesamtkörperoptik erkennen. Um welche Person es sich dabei jedoch handelt, wissen wohl nur die Götter. Bei genauerem Betrachten könnte man meinen, die Farben des Bildes würden sich bewegen.

Ohrringe und Holzschatulle

Zwei Ohrringe - man trägt sie auch -, die aussehen wie handgefertigte, kleine Coeurlreißzähne, gänzlich ohne Juwel und Glanz, was für seine optische Erscheinung eher eine Besonderheit ist. Im Mantel verstaut besitzt man eine kleine Schatulle aus Sandelholz, weißt sie auch jenen dementsprechenden Duft auf. Auf dem Deckel ist, in zittriger Schrift, 𝐸𝒽𝓃 𝒜𝓃𝓈𝒾𝓁 eingeritzt.

Weißgold Ring

Ein breiterer Ring aus Weißgold, welchen er am Ringfinger trägt, ziert die Hand. Das Schmuckstück weißt verzerrt kryptische Buchstaben auf und scheint ein gewisses Potenzial Äther zu besitzen. Man könnte meinen, diese Symbolik auf glatter Oberfläche, würde hin und wieder glimmen. Abzulegen scheint er ihn zumindest nie.

Schwarzes Halsband

Ein schlichtes, schwarzes Halsband, wohl aus Leder. Das er sich mit so einfachen Dingen zufrieden gibt, wirft einige Fragen auf. Jedoch scheint er es niemals abzunehmen. Auf dem Leder ist ein Siegel zu erkennen: Eine Krähe vor einem Dornenstrauch.

Blau-Schwarzer Kristall

Ein bläulicher Kristall, mit schwärzlich vermischten Nuancen verziert, hängt als Anhänger um seinen Hals, befestigt an einer stabilen Kette. Eindeutig magischen Ursprungs. Man lässt ihn nicht aus den Augen.

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Äthernutzung ★★★★★

Viel Zeit hat man in diesem Gebiet verbracht, um sich letztlich auf eine Eigenschaft dessen zu konzentrieren. Neben der Erschaffung von elektrisch geladenen Partikeln und Blitzen sind die Eigenschaften von Feuer und Eis nur mäßig, bis gar nicht, ausgeprägt. Umso mehr widmet man sich, mit voller Hingabe, dem Wissen und Wirken von Nekromantie. Der dafür zu zahlende Preis ist hoch, schreckt ihn jedoch nicht ab.

Anatomie ★★★★★

Ein zu nutzendes 'Übel', das tiefsinnig mit der ersten, ausgeprägten Fähigkeiten zusammenhängt. Da man keinerlei Heilzauber, oder dergleichen, wirken kann, übt man sich diesbezüglich auf die klassische Art. Der Umgang mit diversen, chirurgischen Instrumenten fällt ihm so einfach wie einem Künstler, der ein meisterhaftes Portrait schafft. Manche halten ihn, aufgrund dessen, sogar für einen Arzt. Dementsprechend sind Erste Hilfe Leistungen bei ihm in den richtigen Händen. Wie er sie letztlich jedoch nutzt, ist fraglich.

Kampf ★★★✰✰

Man ist nicht gewillt, einer Auseinandersetzung auszuweichen, so sie unvermeidlich erscheint und man sich ihm, willentlich, in den Weg stellt. Anstatt den passiven Weg einzugehen, schlägt man aktiv zu. Körperlich gilt er nicht als die stärkste Person und wäre bei einem Nahkampf haushoch unterlegen. Sofern man jedoch die Möglichkeit erhält, mit magischen Aspekten zu konkurrieren, sollte man in ihm einen gefährlichen, unberechenbaren Gegner erkennen, der oftmals nicht weiß, wann man am besten aufhören sollte.

Humanität ★★✰✰✰

Aufgrund seiner hitzigen Art und dem oftmals überheblichen Auftreten, fällt es ihm schwer, neue Kontakte zu knüpfen. Er sagt seine Meinung frei heraus und nimmt nur selten ein Blatt vor den Mund, gilt er oftmals als taktlos und unfreundlich. So man sich jedoch einen Freund nennen kann, steht er einem gewissenhaft an der Seite und neigt oftmals dazu, auch bei 'Unrecht des Freundes' jenem zuzustimmen. Jene, die ihm am Herzen liegen, dürfen in ihm einen treuen und liebevollen Partner und Begleiter erkennen, der für jene wortwörtlich 'über Leichen' geht.

Haushalt ★✰✰✰✰

Ab hier halten sich seine Fähigkeiten in Grenzen. Sei es aus Unerfahrenheit oder Lustlosigkeit. Im Chaos lebt das Genie, und dementsprechend sieht es auch in den eigenen vier Wänden aus. Man sollte ihm den Herd besser nicht überlassen, wenn man nicht dazu neigt, diverse Magenverstimmungen zu erleiden. Gern überträgt man die unliebsamen Aufgaben auf Zweite, um der Alltäglichkeit ein Stück weit aus dem Weg zu gehen. Und bevor man sich daran setzt, diverse Speisen zu kreieren, setzt man sich doch lieber in eine Wirtsstube oder isst sogar gar nichts.

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Geschichten erzählen sich nicht von selbst. Man benötigt eine Hand voll Darsteller, damit das Stück auch wirklich gut wird.

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Vater

Ich... bin sprachlos.

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EhnFFXIV
MortimerFFXIV
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Die Schweigsame

Du bist von Anfang an dabei. Und auch wenn du dich an viele Dinge nicht mehr erinnern kannst, standest du mir immer zur Seite. Du bist wie eine kleine Schwester für mich, auch wenn ich ein ungeheuerlicher Bruder bin... Ich frage mich wo du bist, bist du einfach, ohne ein Wort, verschwunden. Ich hoffe dir geht es gut.

Das Lied der Verzweifelten

Dir sind deine Vorzüge mehr als bekannt, doch deine neugierige Ader wird dir, irgendwann einmal, den Kopf kosten. Du siehst in Wissen Macht, doch Macht ist gefährlich und der zu zahlende Preis hoch. Ich kann verstehen, dass sich dein Bruder um dich sorgt. Zurecht. Und ich tue es nicht minder. Ich ahne etwas Fürchterliches... und hoffe, dass sich diese Vorahnung nicht bewahrheiten wird.

Die Reinkarnation

Wir waren nicht nur Freunde. Wir sind. Und wer wäre ich, einen guten Freund alleine zu lassen? Du hast mir, in vielerlei Dingen, geholfen und mich belehrt. Zum Guten. Und als Gegenleistung schenke ich dir das Wertvollste, was diese Welt zu bieten hat. Nein, mehr noch: Reine, unwiderrufliche Perfektion! Auch Schatten können wachsen...

Das Feuerkind

Manchmal geschehen Dinge zur falschen Zeit am falschen Ort. Etwas Ähnliches ist hier passiert. Mir sind meine Fehler durchaus bewusst und ich mache dir keinerlei Vorwürfe mehr. Doch Fehler sind dazu da, um zu lernen und sie zu bereinigen, nicht wahr? Danke für die zweite Chance.

Spiegelkinder

Ihr macht eine Menge Dreck, seid laut und fresst viel zu viel. Und doch gehört ihr nun zur Familie...Wohl oder Übel. Im Endeffekt muss ich jedoch sagen, dass ihr doch ganz liebenswürdig seid... Ein bisschen zumindest. Und irgendwie merkwürdig...Doch bei der Mutter wundert mich das nicht!

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Arutemus Atomnium

Sizha'li Moshantu

Kiyo Kaisuri

Yuki Keshtik

Estadhur Avagnar

Vaylenz Trelain

Zhe'a Yilma

Y'khjasa Bhen

Shanya Lukambi

Naurion Kinhiko

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Dahlia Raine

Lian T'ado

Naoh'a Sinoris

Ella Clay

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Der Verfolger

Du hast mir schnell deine wahren Absichten offenbart, doch womöglich bist du entweder sehr mutig, oder unglaublich dumm. Allein der Versuch, mir das, was mir am Herzen liegt, zu nehmen, macht dich zu einem potenziellen Feind. Du solltest mir mit Vorsicht unter die Augen treten, denn ich bin durchaus gewillt, dir die Kehle aufzureißen.

Die Furie

Wir sind uns nicht oft begegnet. Doch wenn, dann empfinde ich, dir gegenüber, nichts als pure Abneigung. Du bist listig und gerissen, vielleicht auch vorlaut, denn wenn die Furie ihr Maul öffnet ist sie nicht nur fähig, ihr Umfeld damit zu betäuben - sondern auch es zu bannen.

Der Schmetterling

Und wieder dreht sich das Rad. Du bist das, was ich 'letzte Option' nennen würde. Ich kenne dich, mitunter, wohl am besten um zu wissen, dass du gefährlich bist. Auch wenn du immer meinst, du würdest alle Wege kennen: Kennst du denn auch deinen Eigenen?

Der Egoist

Du bist ein Paradebeispiel dafür, wie Deinesgleichen wirklich ist: Herrisch. Herablassend. Egoistisch. Bisher sah ich von dir nur Spott und Hohn. Doch kann der Hund auch beißen? Ich werde dir bald~ eine Möglichkeit geben, dich zu beweisen. Und dann werden wir sehen, wer über wem steht und lacht.

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Lylleth & Rashka Marayas

Hassliebe. Das ist es, was diese Verbindung würde umschreiben. Sie waren Alles und Nichts. Doch wären sie nicht gewesen, wäre ich das, was ich heute bin, nicht. In gewisser Weise ist besonders sie ein Vorbild für mich....Gewesen. Möget ihr in Frieden Ruhen. Ha...~

Mitena Atsila

Wie eine Blume, die erblüht, in ihrer schönsten Pracht strahlt und die Sonne küsst, nur um, zum Einbruch der Nacht, zu welken. Ganz ähnlich war unsere Beziehung zueinander. Ich hoffe du findest dort, wo du nun bist, deine Erfüllung und vielleicht auch das, was du suchst. Und wer weiß... vielleicht begegnet man sich wieder.

Naju Vermillion

Du sagtest mir damals, ich werde Alles verlieren und du wirst mir Alles nehmen, was mir lieb und teuer ist. Und nun sitze ich hier und halte den Brief über dein Ableben in den Händen. Ich weiß nicht, ob es Ironie des Schicksals ist. Doch ich würde lügen, wenn ich behaupte, mich nicht in dieser Information zu suhlen. Ruhe in Frieden wäre wohl das falsche Wort. Denn Frieden - den hast du nicht gefunden. Ob der Tod ihn dir wirklich gab?

Kroker Keshtik

Ich bedaure dein Ableben zutiefst. Immerhin hast du mir einen guten Dienst erwiesen, und du schienst ein ausgesprochen begabter Alchemist zu sein. Schade, dass dieses Wissen nun unter der Erde begnadigt liegt. Die Möglichkeit, dich besser kennenzulernen, hätte ich liebend gern in Angriff genommen. Doch manche Wege sind eben unergründlich.

Die Schlange

Es hätte ein schönes Märchen werden können. Doch nicht alle Geschichten verebben an einem guten Ende, und zuletzt blieb nur Enttäuschung und Trauer. Um Letzteres zu vertreiben, habe ich sie in Hass gewandelt. Damit lässt sich deutlich besser leben.

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AKT1



Y'Sera hat ihre Kinder bekommen, und er ist eindeutig der Vater! Sie sehen ihm so unglaublich ähnlich...

Der führt eine Beziehung mit zwei Personen gleichzeitig.

Man munkelt, er sei vom Eufel besessen. Bei diesen Wutausbrüchen? Auf alle Fälle!

Diese Ratte, Nummer Zwei, war doch eigentlich tot?

Blutrot! Das ganze Quellwasser war blutrot! Einfach so! Und mittendrin stand dieses Dreierpack!

Es geht wieder los! Er schleppt Leichen mit sich herum! Zumindest sah der Raen aus wie Eine. Und nun ist er urplötzlich verschwunden...

Viele gingen dort hinein. Kamen aber nicht mehr heraus. Womöglich hat er den Bruder seines Partners auf dem Gewissen...

Den sein Partner, Ehn, ist wohl eher sein Prügelknabe als sein Liebhaber. Armer Kerl...

Er hält sich den Adelssohn, Wittgenstein, als Haustier. Oder war es anders herum?

So wie der sich kleidet und so oft, wie er in die Perlengasse verschwindet, kann man sich wohl denken, was er dort tut.
Ratten füttern! Was denn sonst?

Seelenfresser.

Er ist tot, begraben auf dem Friedhof in Knochenbleich.






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𝔐𝔢𝔱𝔞

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„Wenn du brav bist, wird es dir gut gehen, Ansil. Und du willst doch, dass es dir gut geht?“

Fünf.
Fünf Jahre ist es nun her, als man ihn aus den Armen seiner Mutter riss, der eigene Stamm in Versklavung getrieben, wie Schlachtvieh, das es vorzuführen galt – direkt auf die Schlachtbank. Manche, welche die Strapazen nicht überlebten, hatte es wohl besser erwischt als Jene, die an Dritte verkauft wurden, zu enormen Summen hinauf gehandelt. Jungfleisch war beliebter als Altes.

Es war erziehbar.
Veränderbar.
Unterdrückbar.

Nun zählt er sieben Winter, das Haar hängt ihm, fein säuberlich, pechschwarz, über den Schultern, während kindlich funkelnde Augen zu ihr hinauf blickten. Gekleidet in edlen Samt, die Haut hell wie Marmor: Ein hübscher Junge, keine Frage.

Der Besitzanspruch hing um seinen Hals, wie bei einem Hund, dem man eine Zuordnung zu seinem Herrchen geben wollte. Sein Dasein lehnte sich an Niederlagen, Unterdrückung, Scham. Und wenn der Hund versucht sich aufzulehnen, folgt die Strafe.

Still lauscht man ihrer Stimme. Ein sanfter, glockenheller Ton. Sie war wunderschön. Ihr blutrotes Haar hing bis hinab zu ihrer Brust, während ihre filigranen Finger mit dem schwarzen Haar des Jungen spielten, liebevoll und sanft durch dieses griffen, während er, zu ihren Füßen, auf dem Boden saß, die Augen geschlossen und einen gutturalen, schnurrenden Laut von sich gebend. Nur langsam heben sich die tiefschwarzen, langen Wimpern hinauf, um zu ihr empor zu blicken. Und diesmal fand sein Blick Erwiderung. Er lächelte. „Ich habe Hunger...!“

Sie runzelt die Stirn, und das Fingerwerk zog sich aus dem Tiefschwarz.
Ein kräftiger Klaps auf den Hinterkopf folgt, sodass die eigene Stirn gegen die Tischkante, vor der er saß, knallte. Ein kurzes Aufheulen, und er presst sich die Hände gegen die Stirn.
„Habe ich dir nicht gesagt, Tiere können nicht sprechen? Halt den Mund, Ansil!“
Er presste die Lippen aufeinander. Jetzt bloß nicht losheulen! Er hielt die Luft an, um jegliche Laute, die aus seiner Kehle dringen könnten, zu unterdrücken. Zwei Sekunden. Fünf... Zehn. Seine Schläfe pochte, und ihm wurde wieder einmal mehr bewusst, dass er keine Rechte besaß.
Er war ein Tier. Und her hatte zu gehorchen.

[…]

Die Nacht war lang und wieder einmal konnte er nicht schlafen, lauschte in die Stille, lauschte der eigenen Atmung. Mit hauchzarten, durchsichtigen Tüchern war das Bett ummantelt. Zwischen ihnen lag das Tier, die Arme des Blutrots um seinen kleinen Körper gelegt, wie bei einer Puppe. Doch heute war etwas Anders. Heute sollte sich sein Leben verändern. Schläfrig hebt sich das Haupt empor, als man hört, wie die Tür des Schlafzimmers aufging. Leise, langsam. Auf der Schläfe sah man noch die Stoßspur des frühen Abends.

Der Blick wird wachsamer, als man an das andere Ende des Raumes blickt und beobachtet, wie ein kleines, schwarzes Insekt in den Raum schwebt. Eine Motte? Es war zu dunkel, um etwas erkennen zu können, und das Laternenlicht von draußen gab nur dumpfes Licht ab, hinter sich wölbenden Vorhängen lauwarmer Sommerluft.

Neugier ist der Katze Tod. Doch das ist eine Tatsache, die er erst noch lernen musste.

Geschickt und Elegant, ganz ähnlich seiner tierischen Freunde, schiebt er sich aus dem Bett, treffen Füße und Hände auf dem Boden auf, sich nur langsam auf zwei Beine begebend. Der Blick schweift durch das Zimmer, über den Bogen des Hausherren hinweg, der an der Wand hing wie eine Trophäe, hinüber gen des Falters, der dort, irrend, durch die Luft säuselt.

Er zauberte dem Jungen ein Lächeln auf die Lippen, der sofort mit der Hatz begann, die Arme nach oben gestreckt, um den Wirbeltänzer zu ergreifen. Und es musste ausgerechnet der Kleiderschrank der Herrin sein, in dem sich das Mottentier verkroch. Er folgt.

[…]

Erneut saß er zu ihren Füßen, die Lippen, an der linken Seite aufgeplatzt, einen Spalt weit geöffnet, wie in Starre vertieft. Die Strafe, als man ihn im Kleiderschrank fand, ließ nicht lange auf sich warten. Das rechte Auge war nun von einem Grünlich-Blauen Hof umrundet, das Haar diesmal zerzaust, während seinen Körper Schrammen zierten, als hätte man mit einer Reitgerte auf ihn eingeschlagen.

Ein heftiges Zucken folgt, als sie ihre Hand hebt, um sie wieder in sein Haar zu vergraben, das Ohrenpaar eng an das Haupt gepresst.

Schließlich gewann seine Bitte, vom Vortag, doch Gehör, und, auf einem silbernen Tellerchen serviert, fand sich ein Stück rohes Fleisch wieder, welches vor seine Nase, auf den Boden, platziert wurde. Er aß es.

Und so wird aus Reinheit Sünde gemacht.

𝓩𝔬𝔯𝔫

Nur weil man es nicht sieht, heißt es nicht, das es nicht existiert.
Folgt

𝔙𝔬𝔢𝔩𝔩𝔢𝔯𝔢𝔦

Ein Schrei wird zum Himmel fahren. Schneidet sich durch Engelsscharen.
Vom Wolkendach fällt Federfleich. Auf meine Kindheit, mit Gekreisch!
Folgt




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