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und seine Worte waren wie Honig, der sich zäh um deine Seele legt.

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Der Lärm des Rubinmarktes prallt an den schwarzen Ohren ab, der Schmutz der Gasse passiert die Gestalt und nur zwei Mal schlagen sich die dunklen Wimpern auf, um vom Lügenmaul zum Adelswerkzeug zu werden.
Hüte dich, sagen sie. Hüte dich davor, seine Aufmerksamkeit für dich zu erregen.

„Darf ich dir eine Geschichte erzählen?“



Aktuell.

„lügenmaul & schlangenzunge“
Während die meisten Zungen ihn den Adelshäusern Ul'dahs zusprechen berichten einzelne, dass er sich vermehrt in den Gassen und auf den Märkten herumtreibt. Oft bei den Obdachlosen, bei den Dieben und Straßenkötern, selten alleine und wenn doch, dann meistens bemüht für die meisten Augen ungesehen zu bleiben. Der Zeigefinger der linken Hand ist verbunden. Außerdem sieht man ihn ab und an an der Thaumaturgen-Gilde, angeblich hilft er dort aus.

Erscheinung.

„kreidebleich & rabenschwarz“
Kontrastreich in einem fast monotonen Spektrum gibt der Mondstreuner ein beinahe glattes Bild ohne jegliche Kanten und Ecken ab. Ohne eine einzige Macke, ohne einen einzigen Makel erstreckt sich die fahle Haut über seinen Körper, wird abgerundet von nachtschwarzen Haaren und dichten, Wimpern in Kohle gehüllt, die wie ein Fächer um die mandelförmigen Augen liegen, deren Farbe man nur selten ganz zu deuten weiß. So sprechen die einen über das freundliche grün, während andere ein dunkles Ebenholz beschreiben.

Die Seele.

Seelenstück

Gutmütig und freundlich sind die Blicke, die er Fremden schenkt. Groß ist seine Aufmerksamkeit für jene, die ihm über den Weg laufen und die Hilfsbereitschaft kennt auch nur wenige Grenzen, sollte man ihm nicht unsympathisch gegenüber auftreten. Seine Empathie gegenüber Anderen scheint sehr hoch zu sein, sodass Emotionen und das Verhalten oft schnell durchschaut wird und mit Leichtigkeit die richtigen Worte fallen.

Märchenwald

Einnehmend sind seine Geschichten und seine Blicke. Augen, in denen man ertrinken könnte, wenn man zu lange schaut. Auf fast jede Situation scheint er eingestimmt zu sein und nur wenige werden ihn je überfordert mit irgendwas erleben; auch wenn seine Wahrnehmung der Realität gegenüber ab und an zu wünschen übrig lässt und eher in eine alternative Welt abdriftet.

Begleiter

Sollte er sich an jemanden gewöhnen, könnte man durchaus meinen, er wäre ein treudoofer Hund, der hinterher trabt. Weniger weil man ihm das so vorschreibt, macht es doch viel mehr den Eindruck, dass er einfach keine eigenen, festen Ziele verfolgt und gerne passiv am Leben anderer teilnimmt, beobachtet und, simpel gesagt, 'da' ist. Könnte bei paranoiden Einzelgängern zu Schwierigkeiten kommen.


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Die Kunst.

offensiv & defensiv

„Es gibt wichtigeres, als über Schmerzen zu jammern.“ Kein Schläger, definitiv nicht. Es fehlt an Kraft, wenn er auch nicht direkt ein Schwächling sein mag. Seine Offensive ist wohl eher magischer Natur, allerdings tut er sich wahrlich schwer, andere zu verletzen. Die Defensive ist ebenso dürftig, beobachtet man ihn wird man schnell merken, dass seine Reaktionen oft unnatürlich langsam sind. Auffällig ist allerdings, dass er nirgendwo am Körper eine Narbe oder auch nur einen Kratzer trägt.

äther & magie

„Ich sehe dich. Vielleicht anders, als du denkst.“ Sein Äther wirkt ausgeprägt und gefühlt ist das Potential in ihm durchaus vorhanden, mehr daraus zu machen. 'Sehende' könnten die Aura als eine Art falschen Spiegel deuten – zerbrechlich und durchschaubar wie Glas; und doch gefährlich genug, um sich daran zu schneiden. Weder gut, noch böse, nicht wahr? Feine, offensichtlich fremde, Stränge ziehen sich durch seinen Äther, wie ein Parasit, der daran labt oder schlicht etwas unter Kontrolle hält.

wesen & umgang

„Warum tun wir nicht einfach so, als ob?“ Was Worte nicht richten können, das kann ein Lächeln. Seine Einstellung Fremden gegenüber ist sehr einfach: Wer ihm nicht direkt mit dem Tode droht, könnte ein Freund sein. Allerdings passiert es nicht selten, dass er etwas aufdringlicher wird, was Äther und ungewöhnliche Gefühlsschwankungen angeht, scheint ihn sowas wohl mehr zu interessieren, als der übliche Quatsch und Tratsch. Angeblich soll er aber auch ganz schön manipulativ sein können.


Gerüchte.

„die anderen Zungen“
✶ das kleine Adelshaustier.
✶ Orakel, huh?
✶ lass' dir keine Geschichte erzählen. Mein Kumpel endete in der Zelle wegen dem Vieh.
✶ grüne Augen, red' keinen Müll.
✶ seine Augen? Ebenholz.
✶ brr, hab' noch nie so Augen gesehn'. Sieht aus wie'n Universum.
✶ der wurd' mal echt übel zusammengeschlagen. 'ch mein, 's war verdient bei den Lügen, aber bis auf'n bisschen Blut war da nichma' n blauer Fleck.
✶ hängt nun vermehrt inner Gasse rum. Vielleicht sucht er wieder 'n Kopf der fürn' Adel rollt.
✶ quatsch nich', ders obdachlos.
✶ arbeitet bei den Thaumaturgen als Bücherschlepper.
✶ der war doch im Wolf, weil er meinte, jemand hätte ihm den Finger abgekaut.

Besitz.

„das Kleinod“
✶ Honigwabel am Stiel in einem kleinen Beutel.
✶ ein kleines Windspiel aus dünnen Metallstäbchen.
✶ Pflaster.
✶ mehrere kleine Tiegel in einem Beutel.
✶ ein paar seltsam dünne, kaum durchlässige Verbände.
✶ Knochenmehl & Kohle.
✶ einen einzelnen Fangzahn.
✶ ein Schlüsselbund mit drei groben und einem feinen Schlüssel.
✶ ein Gilbeutel - meist recht leer.


„wertvoll & wichtig“

x x x

„gesehen & gemerkt“

Grim/ Harte Faust, harte Schale, unbekannter Kern. Deine Ecke ist schön.
Rauhl Zhvan/ Gleicher Äther.
Arih'a Zhvan/ Gleicher Äther.

„eines der Gesichter“

Der Mann/ Hattest du Angst?
Die Hexe/ Um mich kümmern?
Shanya/ Danke.
Mörder/ Ich brauche deinen Kopf nicht mehr.
Der Elezen/ Ganz ehrlich, du bist seltsam.
Dorian/ Deine Hand. Ich hätte sie gern.
Naemi Khalu/ .. nächstes Mal./
K'yandih Yaruh/ Nicht sehr bekannt, aber sympathisch.

„verachtet & gemieden“

Er/ Wie konntest du?
Die Vermummte/ Armee. Trupp. Vielleicht eine Mutter für jemanden. Nicht für mich.


Märchenbücher / Meta

Orakel & Teufel

"Noch mal!", ätzt eine schrille Jungenstimme anfeuernd nach dem dumpfen Aufprall von einem dreckigen Schuh gegen seinen nackten Rücken. Regungslos, eingerollt und nicht gewillt eigenständig aus dieser Situation zu entkommen. 'Noch mal' befördert ihn mit einem leisen Ächzen auf die Seite und entblößt den bereits grün und blau gefärbten Brustkorb, sowie die Arme, die sich um ihn schlingen. Die meisten Stimmen waren zu dumpf geworden um sie zu verstehen doch die meisten Worte die aus den Mündern der anderen Kinder kamen, kannte er bereits. Monster, Eufel, Bastard; dabei hatte er nie ein Wort mit ihnen gewechselt. Vielleicht hatten sie Angst, vielleicht mochten sie ihn einfach nicht, weil er anders war; weil er nicht spielen wollte oder weil er sich weigerte, mit ihnen zu sprechen. Nur in einer einzigen Sache war er sich sicher: Sein Tag würde kommen, bald. Und mit dieser Gewissheit verschloss er die braunen Iriden wieder vor der Realität, den gemeinen Ausrufen, Schlägen und Tritten.

Winzige, zerschrammte Spinnenfinger klammern sich besitzergreifend an den teuren Stoff, der sich tief zu ihm herunter gebeugt hat. Die großen, grünen Augen tasten über die groben Konturen des Mannes, versuchen dort etwas mehr zu erkennen als die dunklen Schemen seiner eigentlichen Gestalt. Doch ganz gleich, wie lange er starrte kamen keine weiteren Details hinzu, sodass sein Kopf sich langsam etwas nach vorn neigt, während seine dunklen Ohren wachsam gespitzt wurden. Er hörte die Frau im Türrahmen Seufzen, ehe die lauten Schuhe sie aus dem Zimmer trugen. Keine Verabschiedung, keine Geste und keine Anteilnahme. "Du hast ein Zuhause.", sprach die tiefe, raue Stimme im teuren Stoff, bevor die prankenhafte Hand nach den Fingern am Anzug greift um den kleinen Miqo'te aus dem Zimmer zu lotsen. Wissend, dass sie ihn für blind hielten nahm er jene Aussage stumpf hin, hinterfragte es nicht ein einziges Mal. Nur die Geschichten, die sie im Heim über ihn erzählt hatten hafteten in seinem Kopf; jede Phrase, jede Wendung, als hätten sich diese Geschichten Buchstabe für Buchstabe in seine Seele gebrannt. Aber das war nun Vergangenheit. Er hatte ein Zuhause.

"Wir brauchen ihn, heute Abend." Dumpf klang die Männerstimme im Nebenraum, hinter dem stabilen Ebenholz, an dem er nun seit geraumer Zeit seine Wange platt drückte, um zu lauschen. Die kleinen, blassen Finger tippeln nervös neben dem eigenen Gesicht gegen die Tür und die Rute schwingt aufgeregt von links nach rechts, selbst die Füße hatten diverse Schwierigkeiten, still zu halten. Das raue Geräusch von einem über den Boden schrammenden Stuhl ließ ihn jedoch im Eilschritt von der Tür nach hinten weichen; bedacht nicht so zu wirken, als hätte er den Kopf beinahe vor Neugierde durch die Tür hindurch geschoben. Sich selbst zumindest innerlich zur Ruhe ermahnend haften die kohleschwarzen Augen an dem Türknauf. Er konnte es einfach kaum abwarten, dass sie sich endlich bewegen würde, dass sein 'Boss' in sein Zimmer treten würde um ihm zu verkünden, dass er Arbeit hatte.

Seine Freude darüber war mit der zu vergleichen, die andere Kinder in seinem Alter wohl ausstrahlten, wenn man ihnen ein neues Spielzeug schenkte oder sie mit einem Abenteuertag überraschte. Für ihn bedeutete diese Arbeit, dass er die Aufmerksamkeit aller Beteiligten haben würde, während alles was er tun musste nur ein paar wenige Worte zu sprechen war. Orakel. Glücksbringer. Teufel. Wechselbalg. Lügenmaul. Göttergesegnet. Manche gingen in Glück, die anderen in Wut; und egal wie das Ergebnis ausging - er war derjenige, der die Belohnung und das Lob bekam. Sie bezahlten viel für seine Worte; und noch mehr, wenn er blieb - so war es kein Wunder, dass es schon bald hieß, dass er durch die Hände des Adels gereicht wird, wie eine edle Hure.

Entgegen aller Meinungen entwickelte er sich prächtig – allerdings nur in eigenem Interesse: bekam ein lauteres Mundwerk, ließ sich bei weitem nicht mehr alles gefallen und vor allem ließ er sich seine 'Botschafen' nicht mehr vorsagen. Er begann wirkliche, echte Vorhersagen zu sprechen und weckte damit die Wut seines Bosses – denn jener verdiente plötzlich nur noch zäh mit dem ehemaligen Glücksbringer, der begonnen hatte den wichtigen Leuten in seinem Umfeld irgendwelche Mordgeschichten zu erzählen, von Tod und Schuld sprach anstatt von hohen Gewinnen in Handel und Geschäft. Die Arbeit wurde weniger – so aber auch das friedliche Zusammenleben bis zu dem Tag, an dem er endgültig zu einem Verlust wurde.

“Was?!”, sie klang hell empört, ihr Schmuck klimperte gewichtig als sie sich ruckartig vom Tisch erhob. Drei Augenpaare bohrten sich in das Fleisch des Miqo'te, dessen Ohren bei der Stimmlage der Frau weit nach hinten geneigt wurden. Seine dunklen Augen waren verschlossen und der Kopf hatte sich ehrfürchtig in Richtung Brustkorb gesenkt. “Verzeiht, Ma'am.”, haucht er der aufgebrachten Dame entgegen; doch das einzig folgende Geräusch war eine schallende Ohrfeige, die dem Mann zu ihrer linken Hand galt. Lautstark entbrannte ein Streit, Handgreiflichkeiten unter den Anwesenden blieben nicht aus und es wurde erst, schlagartig, leise, als die schwere Tür sich öffnet und mit der Rückseite gegen die Wand donnert. Das Geschäft war über nur wenige Worte des Schwarzhaarigen geplatzt. Ohne es zeigen zu dürfen breitete sich jedoch mit jedem versauten Geschäft die Schadenfreue weiter aus und mit der Zeit wurden seine Worte düsterer, seine Vorhersagen giftiger und der eigentliche Glücksbringer war mittlerweile viel mehr ein Bote des Unheils.




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