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Edda Archiv

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Einleitung

Eine finstere Gasse tut sich vor euch auf, die Nacht ist über euch hereingebrochen und ihr habt das dumpfe Gefühl verfolgt zu werden. Als die Blicke um euch schweifen, wird dieses Gefühl immer erdrückender, fast so als schnüre man jemandem die Kehle ab.

Ruckartig bewegt ihr euch durch die Gassen, gehetzt von den Gestalten die euch verfolgen, der Atem schon im Nacken spürend. Immer tiefer geht es hinein in der Stadt, die Gassen werden immer düsterer und langsam kommt euch der Gedanke, dass es wohl nun zu ende kommen wird. Die Wand vor euch lässt euch Zitternd davor stehen, langsam dreht ihr euch um und seht in die Fratzen von drei vermummten Gestalten, die euch wohl nicht nur das Gil sondern auch euer Leben abnehmen wollen.

Flehend werft ihr euch zu Boden, holt euer hab und gut heraus um ihnen dieses zu geben, doch die Finsternis die von den Dieben ausgestrahlt wird, ist nicht zu besänftigen.

Ihr schließt die Augen um nichts von dem Schrecklichen mitzubekommen und hofft nur auf einen schnellen Tod. Das einzige was ihr nun hört sind drei dumpfe Schläge und das klappern von schwerem Metal aufeinander.

Als die Augen wieder offen sind, seht ihr in ein freundliches Gesicht eines Miqo'te hinein. Das dunkle Haar schimmert bläulich im Mondschein und die schwere Rüstung die er trägt ebenfalls, er kniet vor euch und reicht euch die Hand. Mit freundlichen und Besonnenen Worten muntert er euch auf und schickt euch wieder auf die Belebten Straßen.

Die Diebe liegen auf dem Boden, der freundliche Herr scheint sie mit seinem Schild, dass er gerade wieder an den Riemen an seinem Rücken befestigt, ausgenockt zu haben. Er lächelt nur und zeigt erneut in die Richtung in die ihr gehen sollt und meint dazu das der Weg sicher ist.

Die Hoffnung ist auch des Nachts in den finstersten Ecken unterwegs. Und so verschwand er wieder in den Gassen.

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Lass vergangenes Ruhen..den es kehrt nie mehr zurück...Nimmermehr!

Der Blick geht hoch in den klaren, kalten Nachthimmel. "Ich werde dich finden...koste es was es wolle."


Aussehen

Jazh'a ist überaus groß für seine Art. Sein fernblaues Haar trägt er meist kurz, wobei das linke Auge leicht von diesem bedeckt ist. Er trägt im Gesicht die traditionelle Markierung seines Stammes. Eine Narbe ziert seit frühester Jugend sein Gesicht.

Seine Kleidung variiert je nach Situation.


Besitz

Er besitzt das was er am Leibe trägt offensichtlich ersteinmal. Er hat jedoch einen Rückzugsort, in dem er durchaus noch einige andere Dinge sein Eigen nennen kann.

Inhalt der TaschenBearbeiten

  • ein paar wenige Gil
  • notdürftiges Verbandszeug
  • Schreibzeug und ein Buch


Verhalten
  • Er hat einen großen Beschützerinstinkt
  • Er neigt dazu die Gegend erst einmal zu Beobachten und die Situation zu aller erst zu Analysieren
  • Er lacht kaum, lächelt aber viel.
  • Solltet ihr mit ihm gemeinsam einmal unterwegs sein, werdet ihr merken er würde sich jederzeit vor seine Freunde und Familie stellen um sie zu schützen.
  • Er leidet an Alpträumen.


Fähigkeiten
  • Kampf - Schwert und Schild (Meisterhafte Kenntnisse)
  • Erste Hilfe (Fortgeschritten)
  • Heilung - Magisch (Grundkenntnisse)
  • Kampf - Strategisch (Meisterhafte Kenntnisse)


Beziehungen
Familie
  • Jezh Zennah (Mutter, Verstorben) - folgt
  • Roan'a (Onkel, 43) - folgt
  • Kassandra Zennah (Schwester, 25) - folgt
  • Hnaba zennah (Schwester, 24) - folgt
  • Ciell Zennah (Schwester, 22) - Er sucht nach ihr seit sie mit Mutter verschwunden war. Seine Hoffnung wird niemals verfliegen, denn der Gedanke sie wieder zu sehen gab ihm in schweren Zeiten die meiste Kraft.
Freunde
Kameraden / Bekannte
Feinde


Gesinnung
Au Ra Neutrale Haltung
Elezen Neutrale Haltung
Hyuran Neutrale Haltung
Lalafel Neutrale Haltung
Miqo'te Nun hier kommt es darauf an mit welcher Rasse er es zu tun bekommt. Weiblichen Mondstreunern schaut er immer hinterher mit einer leichten Hoffnung sein Glück zu finden, begegnet ihnen aber mit dem größten Respekt. Männliche Mondstreuner begegnet er mit Respekt.

Weibliche Goldtatzen erhalten meistens nur kurz sein Mittleid, bis er sie mit einer neutralen Haltung anzusehen versucht und männliche haben zu beginn nur Verachtung in seinen Augen zu sehen.

Roegadyn Er war im Krieg dankbar für jeden Tag, als diese Kraftprotze neben ihm standen und sie sich Seite an Seite Deckung und Hilfe schenken konnten. Sie haben zwar eine etwas rauere und manchmal auch plumpe Art an sich, jedoch lächelt er darüber hinweg.


Gerüchte


Mögliche Kommunikationsansätze

- man wird ihn NIE in Ul'dah sehen


Geschichte

Jazh'a wuchs - ungewöhnlich für Mondstreuner - in den Wüsten Ul'dahs auf. Sein kleines Dorf war eines der vielleicht zwei-drei Dörfer seiner Art in einem Terretorium der Goldtatzen, doch ihr Dorf suchte wenig Kontakt zu beidem.

Seine Familie mit ihren nachtblauen Haaren war bekannt und verehrt unter den wenigen Mondstreunern in der Wüste als Markenzeichen der uralten Familie Zennah, auch wenn die Kontakte nur spärlich waren.

In ihrem Dorf gab es drei verschiedene Familienhäuser, gesammelt um einen kleinen Brunnen. Jazh'as Mutter - Matriarchin der Familie Zennah - war auch die Lehnsherrin des Dorfes und somit die wichtigste Frau. Mit seinen drei jüngeren Schwestern und seinem Onkel in der Familie war es Ciell als jüngste Tochter, seine kleinste Schwester, eines Tages vorbestimmt ihren Platz einzunehmen und das Dorf zu führen.

Jazh'a wuchs behütet innerhalb der Familie auf. Die drei Familienhäuser lebten gemeinsam und unterstützten sich, achteten einander und ließen dieses Leben fernab der Städte erst möglich werden. Seine Mutter bekam er wenig zu Gesicht. Häufig hatte sie wichtige Aufgaben zu erledigen und wenn nicht zog sie sich häufig zurück oder nutzte die Zeit zum Wandern. Jazh'a genoss die wenigen Momente, in denen seine Mutter vom Haus aus wohlig lächelnd ihre Kinder beim Spielen beobachtete, oder sich die Zeit nahm sich mit ihm zu beschäftigen. Sein Onkel, ein starker und großgewachsener Streuner, übernahm als Bruder der Matriarchin den Schutz der Familie und die Vaterrolle für die Kinder.

Seine beiden anderen Schwestern waren ruhig und zurückhaltend, 2 und 3 Jahre jünger als er selbst. Sie liebten das Handwerk des Schneiderns und den Gartenanbau und versuchten Ciell häufig dafür zu begeistern, doch war sie zu sehr ein Wildfang, um ruhig auf ihrem Hosenboden zu verweilen.

Er selbst wurde gelehrt zu behüten und auf alle drei zu achten. Als Ciell geboren wurde sagte die Mutter, sie wäre ihr letztes Kind. Und wie es die Traditionen verlangte wurde sie somit zur Nachfolgerin ihrer Mutter bestimmt und Jazh’a versprach, als er ihr in ihre kleinen lieblichen Augen blickte, ihr ein stetiger Begleiter zu sein und sie vor allem bösen zu beschützen.

Jazh’a spielte viel mit seinen Schwestern, dich am meisten war er für Ciell da. Je älter sie wurde, desto mehr war er dem kleinen Wirbelwind auf den Fersen oder besser gesagt, sie folgte ihm auf Schritt und Tritt. Und er folgte ihr ebenfalls. Nachts schlief er immer bei ihr um auf sie zu achten, ihr Onkel trug ihn aber meistens in sein eigenes Bett zurück, was wenig brachte. Denn entweder schlich er sich zu ihr oder sie war bei ihm.

Ihm wurde gelehrt das er als Mann das Schild der Frau sei, sie beschützen müsse und dafür den größten Respekt genießen würde. Und er war freudestrahlend bei der Sache, der Gedanke seine Schwestern zu beschützen beflügelte ihn am meisten.

Jazh'a erinnert sich gern zurück an seine Heimat, an seine Kindheit, an seine Familie. Der Gedanke an Ciell hat ihn schon viele Male am Leben gehalten und das kleine Bild von ihr trägt er immer wohl behütet bei sich.

Denn alles änderte sich, in jener Nacht vor 18 Jahren...

Jazh'a wachte in seinem Bett auf und wollte schon zu seiner Schwester herüber schleichen, als ihn ein ungutes Gefühl beschlich. Als er im Flur ankam lieg er blindlings in seinen Onkel hinein, der mehr gehetzt aussah als darüber erbost zu sein, das Jazh'a zu so später Stunde noch wach war.

Draussen war es erstaunlich hell, Licht flackerte und es waren aufgebrachte  Stimmen zu hören.

Der Morgen graute in wenigen Stunden und Jazh'a und seine zwei jüngeren Schwestern standen verschlafen auf dem Flur. Ciell fehlte und er wurde panisch, wollte auch schon losrennen doch sein Onkel hielt ihn auf mit dem Satz, seine Mutter wäre mit ihr verschwunden und nun müsste er seine Schwestern durch den Keller nach draussen führen, in Sicherheit und sie mit seinem Leben beschützen.

Er lief los und suchte seine Schwestern. Hnaba fand er sehr schnell doch Kassandra war unauffindbar. Er lief zu Roan'a, der ihn mit Hnaba wegschickte mit den Worten "Ich kümmere mich um sie."

Jazh'a rannte mit ihr Richtung Keller, doch dort wurden sie an Ende des Gangens schon zwei wütenden Katern empfangen. Er sprang nach vorne und schleuderte dem ersten seinen Rucksack entgegen, dem anderen Biss er in die Waden.

Seine Schwester konnte dadurch fliehen, doch der mit dem Rucksack schlug mit einem  stumpfen Gegenstand auf ihn ein und sorgte so dafür, dass er in Ohnmacht fiel.

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Die Geschichten über den Großmut der Paladine fand er faszinierend und gleichzeitig betrübte sie ihn. Er hätte seine Familie besser beschützen können, wäre er einer gewesen.

Und so vergingen die ersten Jahre, er lernte bei der Lalafel alles über den Handel, versuchte in den Wüsten und Ul'dah selbst alles über seine Familie herauszufinden, was aber alles zu keinem Erfolg führte. Mit 13 ging er zur Legion der Unsterblichen, mit der Hoffnung somit die Möglichkeiten zu haben seine Familie, vor allem aber seine kleinste Schwester, wieder zu finden.

Die Ausbildung war hart, denn etwas vergleichbares hatte er bisher noch nicht gesehen, frühes Aufstehen, die Umgewöhnung von Tag auf Nacht gelang ihm nie so richtig.

Dann der ungewohnte raue Ton, die Disziplin die Tag und Nacht verlangt wurde. An all dies und noch mehr musste man sich erst einmal gewöhnen.

Seine Motivation war ein altes Bild von sich und Ciell, das er stets bei sich trug.

Und so vergingen die Jahre, in denen er zwar suchte aber niemanden fand.

Jazh'a gab jedoch die Hoffnung nicht auf und somit strengte er sich mit dem alleinigen Gedanken mehr an um sich weiterzuqualifizieren. Es gelang ihm in die Laufbahn der Offiziere einzutreten. Nach den Grundlehrgängen, die er absolvieren musste, bestanden hatte, führte er zu Beginn erst kleinere Gruppen auf Patrouillien ausserhalb von Ul'dah, später wurde er ab und an als Wachvorgesetzter der Stadtwache eingesetzt.

Gerade als die Palastwache auf Jazh'a aufmerksam wurden und er sich für diese qualifizierte, passierte das was sich niemand vorstellen konnte...

Der Krieg kam und die Legion rief jeden zu sich, Heere wurden ausgebildet und aufgestellt und die Paladine stellten sich auf.

Jazh'a bildete zunächst die Bodentruppen aus, wobei er jedes mal den Kopf schüttelte. Bauern, Händler, Straftäter, all das wurde eingezogen und das egal ob freiwillig oder “freiwillig“.

Je mehr jemand auf dem Kerbholz hatte, je länger also das Strafmaß, desto weiter vorne war er an der Front.

Jazh'a bildete sie mit bestem Wissen und Gewissen aus, nur hatten dir Götter ihre eigenen Pläne mit jedem von ihnen.

Die Front mache auch vor Jazh'a nicht halt und so kam auch er zu den Kämpfen dazu, jeder Tag war unterschiedlich. Aber alle fingen gleich an, die Gebete zu den Göttern dass man diesen überlebt, morgen der Krieg beendet sei und der Nebenmann, mit dem man sich an morgen noch unterhielt, am Abend nicht in einem Meer aus Blut lag.

Als junger Zugführer hielt er seine Einheit zusammen, zwar überlebte nicht jeder, doch die Verletzungen waren meistens geringer als der Tod.

Und so erlebte er das Ende der Krieger des Lichts zwar mit, jedoch weiss er nicht mehr was passiert ist, ein schemenhafter Umriss ist das einzige was er noch in seinen Kopf hat.

Ab und an reist er auch durch das Land, nur sein Heimatdorf hat er bis heute gemieden.

Und seine Schwestern, seinen Onkel oder seine Mutter hat er bis dahin noch nicht gesehen, geschweige denn etwas von ihnen gehört.


Galerie

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