FANDOM



"Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwer ist, die Traditionen zu wahren."

Abschied

Derzeit

Seit kurzem hat Junoh'to eine Ausbildung am Camp Bronzesee begonnen, um seine Talente im Bereich Bewegungstherapie und Massage professionell schulen und zertifizieren zu lassen. In seiner Freizeit besucht er häufig Limsa und kehrt auch gelegentlich in der Jungfer ein.


Ich hoffe wir werden Freunde

> Seth'ra Zezou

> Rubin Windfell

> Bright Dawn

> Chah Nocturne

> W'kalkaya Chaho

> Aimi

> Finje Chira und Reshi Chira

> Nuka und Nih'to

> Ciell Zennah

> Noma'ra Xhumto


Was ist geschehen?

Junoh’to war einige Zeit spurlos verschwunden, wurde aber vor kurzem wieder gesehen und taucht jetzt öfter auf, mal an den alten Plätzen, mal an ungewohnten Orten, stiller, als früher. Das Verhältnis zu seiner Familie ist wegen seines heimlichen Fortgangs etwas angespannt und man hat ihm ein Ultimatum gestellt.

kleine Anmerkung

Ich wurde mal gefragt, wie man sich eigentlich Junoh'tos Stimme vorstellen kann. Ich denke da an die deutsche Synchronstimme von Hauro aus "Das wandelnde Schloss" gesprochen von Robert Stadlober. Das kommt meiner Vorstellung recht nah. https://www.youtube.com/watch?v=3jCxyktif5U&feature=youtu.be (danke an Nuvielle ♥)

Junoh'to

Rückkehr

Brennend heiß durchzieht der Schmerz meine Wange; schmollend schiebe ich die Unterlippe vor, schweige jedoch und senke den Blick. Die Stimme der Matriarchin klingt wütend und duldet keinen Widerspruch. „Du hast dich lang genug herumgetrieben. Schlimm genug, dass du meiner Schwester fortgelaufen bist, doch sie ist tot und du wirst die Schande nicht mehr gut machen können.“ Mit einer Handbewegung entlässt sie mich dann, was so viel bedeutet, dass zwei der Clanskrieger links und rechts meine Arme ergreifen und mich in eine Art Lagerraum schubsen. Ich kenne diesen Raum aus meiner Jugend; musste ich doch bereits einige Wochen hier verbringen, als ich zum ersten Mal in Ungnade gefallen war. Zellen gibt es nicht, denn der Clan ist recht klein und Vergehen werden zumeist direkt geklärt. Nur ich bin das schwarze Schaf der Familie, nur mich sperrt man wieder einmal ein. Wortlos sinke ich auf die alten Säcke nieder, die mein Lager sein werden, bis die Familie übereingekommen ist, was mit mir geschehen soll.

Die Tage verstreichen und es ist offensichtlich, dass man sich mit der Urteilsfindung viel Zeit lässt. Aus Tagen werden Wochen und diese vergehen quälend langsam. Der Moder kriecht über die Wände der schmalen Kammer und der Fraß, den ich vorgesetzt bekomme, scheint aus den Mahlzeitresten der andern zu bestehen. Ich vermisste die frische Luft, den Mond, den Sonnenaufgang, die Bewegung und vor allem meine Freiheit. Meine Haare haben im Laufe der Zeit wieder ihre natürliche Farbe zurückerhalten. Das schöne, schillernde Nachtblau ist einem einfachen Schwarz gewichen, wie es die meisten meiner Schwestern und Brüder tragen. Ich soll lernen, mich wieder einzuordnen, lernen, nur ein Teil des Ganzen zu sein, in einer Rolle, die zu funktionieren hat. Doch ich weiß nicht, ob ich noch funktioniere. Meine Mutter scheint der gleichen Meinung zu sein, als sie mich dann endlich holen lässt. Unterwürfig falle ich vor ihr auf die Knie und warte auf ihren Urteilsspruch.

Ihre Stimme ist ruhig, aber fest und als sie spricht, fühle ich die Augen der Versammelten auf mich gerichtet. „Seit dein Bruder, der mein ganzer Stolz war, zusammen mit einigen anderen tapferen Kriegerinnen und Kriegern im Kampf gefallen ist, bist du leider der einzige Sohn, den ich noch habe. Und nur aus diesem Grund gestatte ich es dir, weiter ein Teil meiner Familie zu sein, so dass ich dich nicht richten lasse. Lebe mit der Gewissheit, dass du dem Tod deines Bruders meine Gnade zu verdanken hast! Trauere um ihn und um deine Schande! Dennoch denke ich, dass du einer Prüfung unterzogen werden sollst. Finde einen Clan, der dich aufnimmt und dem du für einige Zeit dienen wirst, wie auch immer sie es für richtig befinden! Lerne Anstand und Sitte, integriere dich und tu, was sie dir sagen, dann kehre eines Tages zurück, wenn du gelernt hast, wo dein Platz ist!“

Allgemeines Schweigen legt sich über den Ort und ich nicke beklommen. „Ja, Mutter, wie Ihr wünscht.“ So vieles hätte ich gern sagen wollen, darüber, was ihre Schwester mir angetan hat, darüber, wie sehr ich im Schatten meines Bruders stand. Doch über die Toten redet man nicht schlecht. Also schweige auch ich. Die Nacht ist fast vorüber, als ich meine Habseligkeiten raffe und das Dorf verlasse. Es fühlt sich nicht wie Freiheit an, wenn man weiß, dass man beobachtet wird.


Trost

Das feine Aroma des Tees liegt mir noch im Mund und wärmt mich von innen, als ich in der Dunkelheit durch die Straßen gehe. Es war mein letztes Gil, was ich in diesen schönen Abend investiert habe und ich bin glücklich, es getan zu haben. Wehmütig blicke ich zu den erleuchteten Fenstern der umliegenden Häuser, in denen sich glückliche Familien vor ein gemütliches Kaminfeuer kuscheln. Als ich den Dorfrand erreiche, werden die Häuser immer schäbiger und dunkler. Vor einem halb verfallenem Bauernhof bleibe ich schließlich stehen. Aus dem Stall dringt der beißende Geruch nach Chocobomist, der hier seit Wochen vor sich hingammelt. Ich habe am Morgen einen Blick auf die beiden Tiere des Stalls werfen können, wie sie kränklich und mager auf einem Berg aus ihrem eigenen Dreck hausen. Hinter dem Stall befindet sich der Abort, dessen Gestank beinahe so scharf ist, wie der des Stalls. Übelkeit wallt in mir auf und ich entferne mich eilig. An die Hinterseite des Gebäudes lehnt sich ein windschiefer Schuppen mit einem kleinen Fenster, hinter dessen blinder Scheibe Feuchtigkeit hinabläuft. Mit einem beherzten Schlag gegen den Riegel schwingt die niedrige Tür auf und ich ducke mich, um in das Innere zu gelangen. Dort wartet ein Lager aus muffigen Decken und mit Stroh gefüllten Säcken auf meine Rückkehr. Ächzend lasse ich mich darauf nieder und trete die Stiefel von meinen Füßen.

In der Dunkelheit spürt man die Einsamkeit noch mehr. Meine Hand gleitet in die Tasche und ich hole ein kleines Licht heraus, das sanft in Blau und Rot leuchtet. So warm ist der Anblick, so viel Güte liegt darin, dass mir eine Träne über die Wange läuft. Der Kleine hatte Recht; die Göttin liebt uns alle. Wir dürfen nicht zweifeln, sondern müssen zuversichtlich sein. Lange sehe ich auf das Licht in meiner Hand, bis mir in der frühen Dämmerstunde die Augen zufallen.


Was früher war

Junoh'to stammt aus einer Mondstreunerfamilie aus dem Südwald und ist der zweite Sohn seiner Mutter, die daneben noch 3 Töchter hat. Sein älterer Bruder ist das Idealbild eines Mondstreuners und die Frauen reißen sich um ihn, wodurch Junoh'to, der eigentlich auch sehr hüsch ist, oftmals in dessen Schatten stand.

Mit etwa 16 Jahren erhob eine der Matriarchinnen Anspruch auf ihn und bildete ihn quasi aus. Er wurde von ihr in die Kunst der Liebe eingewiesen, teilweise auch gegen seinen Willen und mit Gewalt. Aus Angst vor ihrer Strenge tat er alles, was sie von ihm verlangte und war ihr am Ende fast hörig. Als er sich mit 18 Jahren in eine andere Mondstreunerin verliebte, bestrafte sie ihn hart dafür und sperrte ihn wochenlang in einen Keller, während sie dem Mädchen erzählte, Junoh'to wollte von ihr nichts mehr wissen. Nach einigen Monaten nahm sich die Matriarichin einen jüngeren Miqo'te und verstieß Junoh'to, der darauf hin erst einmal monatelang im Wald verschwand, um wieder zu sich selbst zu finden. Dabei entdeckte er auch sein vorhandenes Talent für Elementarmagie. Er fand zwar einen alten Mann, der ihm die Grundlagen der Thaumaturgie und deren Theorie beibringen wollte, doch das war ihm zu langweilig und so verblieb dieses Talent roh und ungeschliffen. Der Kampf mit Waffen, auch Pfeil und Bogen liegt ihm mehr.

Junoh'to beschloss, sich die Welt jenseits der Wälder anzusehen und diese für sich zu entdecken. Einige Jobs, wie die eines Hafenarbeiters und brachten ihm ein bisschen Geld ein, waren jedoch nicht nach seinem Geschmack.

Mit den Frauen hat er leider Schwierigkeiten, er flirtet mittlerweile halbwegs geschickt, verbrennt sich aber auch schon mal die Finger. Eine Mondstreunerin hat ihm sein Herz gebrochen.

Galerie

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki