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Namensgebung der Au Ra (Xaela)

Vornamen Bearbeiten

Wie wir bereits erwähnt haben, basieren die Namen der Xaela auf dem Mongolischen, wie es im 15. Jahrhundert verwendet wurde (plus/minus ein paar Jahrhunderte). Um euch eine Ahnung zu geben, was ihr dann findet, sind hier ein paar Beispiele für männliche und weibliche Xaela-Vornamen, die wir schon in der Datenbank von FFXIV haben: 

Männlich Weiblich
  • Ambagai
  • Chiledu
  • Tagadhur
  • Khudus
  • Ozbeg
  • Khojin
  • Mide
  • Alun
  • Dagasi
  • Ogul

Anders als bei den Raen, wo die Schreibweise der Namen relativ feststehend ist, kann ein einzelner Xaela-Name verschiedene Schreibweisen haben, die alle gleichermaßen gebräuchlich sind. Nachdem die Xaela ein Leben führen, das teils aus Isolation – wenn sie als Stamm durch die othardische Steppe ziehen – und Teils aus Interaktion – wenn verschiedene Stämme aufeinandertreffen – besteht, kann sich ein Name verschieden in den einzelnen Stämmen entwickeln. Außerdem muss man bedenken, dass Schriftsprache bei einem nomadischen Lebensstil keine große Priorität hat und Namen daher sehr selten niedergeschrieben wurden. 

Die männlichen Namen Jagadai, Chaghadai, und Tsagaday sind genaugenommen alle der gleiche Name, zählen aber in Othard (und FFXIV) als eigenständige Namen.

Nachnamen Bearbeiten

Im Gegensatz zu den Raen, die zusammen mit ihrem nomadischen Lebensstil auch die Tradition aufgegeben haben, Stammesnamen als Nachnamen zu führen, halten die Xaela diese Sitte noch aufrecht. Das heißt, der Nachname eines Xaela spiegelt meistens die Zugehörigkeit zu einem der 51 existierenden Stämme wider. Die Wörter, die wir für die Stammesnamen ausgewählt haben, sind zum Großteil mongolische Wörter, wie sie im 15. bis 17. Jahrhundert verwendet wurden. 


Die Steppen Othards sind ein weitläufiges Gebiet, und man findet natürlich gelegentlich auch einen Xaela, der keinem der 51 Stämme angehört. Das kann heißen, dass sein Stamm kürzlich erobert oder vernichtet wurde, oder er aus einem neu gegründeten Stamm kommt. Vielleicht hat seinen Stamm aber auch nur noch niemand entdeckt, weil er so versteckt in den nördlichen Bergen lebt.

Adarkim Der größte der Xaela-Stämme. Sie sind nicht die besten Krieger, aber sie überwältigen durch ihre schiere Anzahl und verkraften die Verluste, da sie wissen, dass sie ihre Zahl mit den eroberten Stämmen wieder aufstocken werden.
Angura Ein kleiner Stamm, der sich meist in den östlichen Gebirgsregionen von Othard aufhält. Das Licht, das von den ewigen Gletschern reflektiert wird, hat ihre Hautfarbe in einen tiefen Bronzeton verwandelt.
Arulaq Ein Stamm, der seit 200 Jahren verloren geglaubt war und erst kürzlich in einem abgeschiedenen Tal in den nördlichen Bergen wiederentdeckt wurde.
Avagnar Obwohl sie von den Adarkim besiegt und übernommen wurden, tragen viele der stolzen Stammesmitglieder noch immer im Geheimen ihren alten Namen – wohl wissend, dass sie dafür mit ihrem Leben bezahlen müssten, sollten sie entdeckt werden.
Bairon Ein Stamm mittlerer Größe, der in den südlichen Wüsten lebt und das Überleben in den trockenen, unwirtlichen Gegenden perfektioniert hat. Den Mitgliedern wird von klein auf beigebracht, ihre körpereigenen Flüssigkeiten zu sammeln und zu trinken, was ihnen erlaubt, tiefer in die Wüste vorzudringen als irgendeinem anderen Stamm.
Bayaqud Ein Stamm der Steppen und bekannt dafür, dass seine Frauen mehrere Ehemänner haben, wie schon ihre Gründerin vor 2000 Jahren.
Bolir Ein kleiner Stamm, der davon lebt, Tierdung in der Steppe zu sammeln, zu trocknen und nach dem Feuern in besonderen Öfen als Kohle zu verkaufen.
Borlaaq Ein Stamm, der nur aus Frauen besteht. Wenn eines der Mitglieder von einem Mann aus einem anderen Stamm schwanger wird, werden nur die Mädchen behalten. Die Jungen werden nach spätestens einem Jahr ausgesetzt.
Buduga Ein Stamm, der nur aus Männern besteht, und seine Ränge durch Entführung und Eroberung auffüllt.
Dalamiq Einer der wenigen Xaela-Stämme, der das nomadische Leben aufgegeben und ein kleines Dorf auf einer Insel in der Mitte einer zwei Malm breiten Stelle des großen inneren Flusses gegründet hat. Man sagt, dass sie den Mond angebetet haben, der bei der Siebten Katastrophe vom Himmel fiel.
Iriq Ein Stamm, der den Borlaaq folgt, die ausgesetzten männlichen Kinder aufnimmt und sie als die seinen aufzieht.
Jhungid Der zweitgrößte Xaela-Stamm und Todfeind der Kharlu. Die Jungid verbringen den Großteil des Jahres damit, kleinere Stämme zu erobern, um ihre Anzahl für die jährliche Schlacht mit den Kharlu zu erhöhen. Der Gewinner erhält die Kontrolle über einen großen Teil der östlichen Küstengebiete.
Kharlu Der drittgrößte Xaela-Stamm und Todfeind der Jungid. Die Kharlu verbringen den Großteil des Jahres damit, kleinere Stämme zu erobern, um ihre Anzahl für die jährliche Schlacht mit den Jungid zu erhöhen. Der Gewinner erhält die Kontrolle über einen großen Teil der östlichen Küstengebiete.
Khatayin Ein Stamm, den man nur selten zu Gesicht bekommt, da er neun Monate im Jahr damit verbringt, wilde Ziegen in den Bergen zu jagen. Die restlichen Monate zehren seine Mitglieder von dem getrockneten Fleisch am Fuß der nördlichen Gebirgskette.
Malqir Ein Stamm der westlichen Steppe, der sich dadurch auszeichnet, dass der Anführer nicht wie üblich im Kampf, sondern durch eine Partie Kharaqiq bestimmt wird – ein schachähnliches Spiel, dessen Brett in drei Ringe unterteilt ist.
Mankhad Ein Küstenstamm, der mit Blasrohren kämpft, deren Pfeile in das tödliche Gift der Kugelfische getaucht werden. Seine Mitglieder sind darin so geschickt, dass sie ein Ziel auf 200 Schritte treffen können.
Mierqid Ein Wüstenstamm, der im Laufe eines Jahres bei seinen Wanderungen über einhundert versteckte Vorratslager aufsucht, die mit jedem Besuch auch neu aufgefüllt werden.
Noykin Meisterhafte Zähmer der wilden Pferde, die durch die Steppen ziehen. Man sagt, die Pferdefrauen der Noykin können den Willen jedes noch so wilden Tieres in nur einer Woche brechen.
Olkund Selektive Vermehrung hat dafür gesorgt, dass der durchschnittliche, männliche Olkund über zweieinhalb Yalme groß wird. Die weiblichen Mitglieder sind von normaler Größe.
Dazkar Haushaltspflichten wie Kochen, Putzen und Kinderbetreuung werden bei den Dazkar von den Männern übernommen, die selten die heimischen Zelte verlassen, wenn der Stamm nicht gerade weiterzieht. Die Frauen übernehmen die Jagd für den Stamm und sind in der ganzen Steppe als meisterhafte Schützen bekannt.
Oronir Alle Mitglieder der Oronir glauben, sie sind direkte Nachfahren ihres Sonnengottes Azim.
Oroq Die Oroq verwenden Schlitten aus Gras und Pferdefett, um ihre Habe und Kinder durch die Steppe zu transportieren.
Qerel Die Krieger dieses Stamms tragen alle Rüstungen aus den Knochen eines Steppentigers, den sie als Reifeprüfung mit eigenen Händen töten müssen.
Torgud Dieser Wüstenstamm trägt keine Kleidung. Stattdessen bedecken seine Angehörigen ihre Körper vollkommen mit einer weißen Farbe aus Schlamm, Kalk und Knochen, die die Sonnenstrahlung reflektiert.
Tumet Die Kinder der Tumet werden mit dem Erreichen ihres zehnten Lebensjahres an einen heiligen Baum gebunden, während der Stamm aufbricht und zum nächsten Rastplatz weiterzieht. Die Kinder, die es schaffen, sich zu befreien und den Stamm einzuholen, erhalten einen Namen und werden als vollwertiges Mitglied aufgenommen.
Ugund Wenn die Mitglieder dieses Stammes sterben, wird der Kopf abgetrennt und in einen Krug mit fermentierter Ziegenmilch gelegt. Wenn der Kopf die Milch getrunken hat (will heißen: wenn sie verdunstet ist), wird er unter einem Ameisenhügel begraben. Die Ameisen können den Geist des Verstorbenen dann in das Jenseits begleiten. Die Reise soll eine schreckliche Tortur sein, der Weg gesäumt von den Geistern der Verdammten. Daher hilft es, wenn der Verstorbene betrunken ist.
Uyagir Einer der wenigen Xaela-Stämme, die das Nomadenleben aufgegeben haben. Die Uyagir leben in einem Höhlensystem am nördlichen Rand der Wüsten des Südens. Sie glauben, die Höhlen wurden von riesigen Käfern gegraben, die von den Göttern auf die Welt gelassen wurden, um die alten Stämme zu bestrafen, da sie zu gierig geworden waren.
Dhoro Ein scheuer Stamm, der den Kontakt zu anderen Stämmen weitestgehend vermeidet. Die Camps sind von Spähern umgeben, um beim Auftauchen eines Fremden sofort fliehen zu können.
Orben Ein Stamm, dessen Mitglieder den großen inneren Fluss auf Booten befahren, die aus Gras geflochten und mit ihren eigenen Schuppen verstärkt sind.
Ejinn Ein Flussstamm, der lieber schwimmt, als zu laufen oder Boote zu benutzen. Man sagt, die Mitglieder können ihren Atem einen Viertelglockenschlag lang anhalten und sie ziehen oft unter Wasser weiter, um feindliche Stämme zu umgehen.
Dotharl Ein sehr gewalttätiger Stamm, dessen Mitglieder in Massakern schwelgen und bereits von Kind auf beigebracht bekommen, den Tod nicht zu fürchten. Sie greifen andere Stämme oft an, erleiden dabei aber für gewöhnlich so große Verluste, dass ihre Anzahl nie gefährlich groß wird.
Hotgo Ein Stamm, der kürzlich von den Dotharl massakriert wurde. Die einzigen Überlebenden sind Mitglieder, die zu diesem Zeitpunkt alleine auf Reisen waren. Die Hotgo waren bekannt für ihre farbenprächtigen Gesichtsbemalungen, die sie ständig änderten, um ihre jeweilige Stimmung widerzuspiegeln.
Sagahl Ein Stamm, der alle Tiere als ebenbürtig betrachtet und sich daher weigert, sie zu essen oder als Nutztiere zu verwenden. Daher besteht ihre Ernährung hauptsächlich aus Steppengräsern und Insekten.
Kahkol Ein Stamm, der sich aus Waisen und Flüchtlingen besiegter und vernichteter Stämme zusammensetzt. Viele tragen ihren alten Stammesnamen zusammen mit dem der Kahkol.
Kha Anders als die meisten Xaela leben die Kha am Rande der Xaela-Gebiete und suchen den Kontakt mit Nicht-Au Ra, von denen sie viele Gebräuche in ihre eigene Lebensweise integrieren.
Mol Ein kleiner Stamm von frommen Anhängern der alten Götter, die vor allen Entscheidungen durch schamanische Rituale Weisungen einholen – von der nächsten Wanderroute bis hin zur Frage, welches Tier sie für das Abendessen jagen sollen.
Gesi Die Gesi sind Meister im Umgang mit dem Schleuderspeer, einer mittellangen Lanze aus Mammutknochen, die man, anstatt sie einfach zu werfen, mit einer Lederschlinge schleudert, um Reichweite, Geschwindigkeit und Kraft zu erhöhen.
Kagon Die Kagon sind ein nächtlicher Wüstenstamm, der Nhama, die Mondgöttin und Erzfeindin des Sonnengottes Azim, anbetet. Nhama warnt, dass man dem Bösen des Sonnengottes anheimfällt, wenn man sich seinen Strahlen aussetzt, daher verbringen die Kagon die Tage in ihren Zelten und jagen und wandern nur bei Nacht. Dies bedingt, dass sie eine ungewöhnlich helle Hautfarbe für ein Wüstenvolk haben.
Goro Die Goro glauben, dass Pferde perfekte Wesen sind, daher wird jedes Mitglied mit dem Erreichen des Erwachsenenalters mit einem Pferd des anderen Geschlechts verheiratet. Die Paare zur Fortpflanzung werden durch das Los entschieden.
Gharl Die Gharl befüllen vor jeder Wanderung zum nächsten Lagerplatz eine heilige Urne mit Erde der momentanen Stätte und nehmen diese mit. Am Ziel angekommen verteilen sie die Erde. Diese Tradition besteht seit tausenden von Jahren, daher glauben die meisten nun, dass die Steppe mittlerweile überall aus der gleichen Erde besteht.
Dataq Die Dataq decken mit ihren Wanderungen ein größeres Gebiet ab als alle anderen Stämme, da sie sich selten mehr als ein paar Stunden an einem Ort aufhalten. Sie schlafen auf den Rücken ihrer Pferde und Zelte verwenden sie nur, wenn die Regenfälle zu stark für die Weiterreise werden.
Haragin Die Legenden dieses Küstenstammes berichten von Vorfahren, die mit einem großen Schiff gen Osten aufgebrochen sind und bei ihrer Rückkehr von einer schrecklichen Insel berichteten, die von unzähligen grauen Monolithen und feuerspuckenden Stahldämonen bevölkert gewesen sein soll.
Ura Dieser bergbewohnende Stamm ist einer der wenigen, der, statt zu jagen, die Edelmetalle und –steine der Berge abbaut und sie zum Handel mit den anderen Stämmen verwendet.
Moks Ein Stamm, der im Verborgenen existiert, da seine Mitglieder über viele Stämme verteilt sind, ohne dass diese Stämme davon wissen. Austausch unter den Mitgliedern findet statt, wenn sich zwei der Stämme begegnen. Kommuniziert wird über geheime Handzeichen, die man nur erkennt, wenn man weiß, wonach man suchen muss.
Geneq Zusätzlich zu der Standardsprache, die von den Xaela zu Kommunikation mit anderen Stämmen verwendet wird, benutzen die Geneq eine Reihe von Pfeif- und Klicklauten, die den Geräuschen der Steppeninsekten ähneln.
Horo Im mageren Leben der Steppenbewohner bedeutet Übergewicht oft Macht und Reichtum. Um schwerer zu erscheinen, als es ihr Stand zulässt, trinken die Horo oft große Mengen an Wasser, um ihre Bäuche aufzublähen.
Himaa Aus unbekannten Gründen resultiert eine von drei Schwangerschaften der Himaa-Frauen in Zwillingen. Das hat zur Folge, dass mehr als die Hälfte der Stammesmitglieder einen Doppelgänger haben. Dies kann sich im Kampf als erfolgreiche Verwirrungstaktik erweisen, da die Angreifer oft glauben, die Toten würden wiederauferstehen.
Malaguld Einer der wenigen Stämme, der auch Raen in seine Reihen aufnimmt, seien sie nun verbannt oder geflohen.
Urumet Dieser Stamm trägt bei seinen Wanderungen seine älteren Mitglieder auf den Schultern. Davon verspricht man sich auch den Vorteil, in der Steppe weiter sehen zu können.
Qalli Auch bekannt als die Singvögel der Steppe, kommunizieren die Alli nur durch Gesang. Sie fügen ihren Worten Melodien hinzu, um ihnen weitere, emotionale Vielschichtigkeit zu verleihen.
Qestir Die Mitglieder dieses Stammes sprechen nicht, da sie glauben, alle Worte seien Lügen und nur die Taten sprächen die Wahrheit.
   

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