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Tagebuch Scion D'LothBearbeiten

OOC Anmerkung: Die Einträge erfolgen spontan und sind als "Textspam" zu betrachten. Ich schreibe einfach was mir in den Sinn kommt und das relativ schnell. Rechtschreibefehler dienen zur allgemeinen Erheiterung und dürfen behalten werden ;)

Eintrag: 10. Tag im ersten Schattenmond

Ich starre an die Decke des kleinen Zimmers in der Spelunke des Kiels. Meine Bewegungen sind zähflüssig als ich mich endlich entschliese aufzustehen. Die Hände graben sich in die Haare und dann in das Gesicht, als müsste ich jedes Quentchen Müdigkeit aus mir herausquetschen. Unschlüssig wandere ich zur Waschschüssel, wie automatisch wird das eiskalte Wasser in das Gesicht geworfen ohne großartig nachzudenken.

Mein Blick bleibt an meinem Spiegelbild im Wasser hängen, das von gelegentlichen Tropfen aus den Haarsträhnen unterbrochen wird. Ich werde mir gerade bewusst, das ich die dritte Woche schon unterwegs bin ohne wirklich Sehnsucht nach Zuhause zu haben. Bis in den kleinsten Fusszeh scheint mein Körper getrieben zu sein wieder weiter zu ziehen. Erst hatte ich im Panda übernachtet, nun im Federkiel, wo Rose mir kostengünstig ein Zimmer hinterlies. Sie scheint einen Narren an mir gefressen zu haben. Warscheinlich nicht nur einen Narren wenn ich an ihr Angebot und ihre Gestick denke. Ich wasche mich kurz fertig und trockne mich mit einem Handtuch ab, die Rasur hatte ich heute ausfallen lassen. Mein Blick fiel auf meine Waffe. Die "weise Lady" stand im Eck des Zimmers neben meiner Bettkante. Ich hatte sie nicht wie üblich zusammen falten lassen, sondern in der Form eines Gewehres belassen. Ich streichelte über ihren Griff als ich mich wieder auf das Bett setzte. Was war passiert, das ich von einem eindeutigen Angebot zurückschreckte. Befürchtete ich das mehr daraus werden konnte und ich wieder schwörte auf Tod und Eufel für eine Person nur um nachher fest zu stellen, das mein "Ich" mit Füssen getretten wurde?

Scheinbar. Anfangs hatte ich noch gedacht ich entkomme dieser verdammten Angst und hatte mich in die Arme einer anderen geflüchtet. Nur um zu lernen das die Angst in mir immer noch blieb. Ich legte meine Kleidung mit einem Stirnrunzeln an. Ich musste weiter, meine Füsse trieben mich von mir vorran. Sehnsucht nach der Weite oder wollte ich einfach wieder davon rennen. Langsam, fast rituell legte ich meine die "weise Lady" in ihre Halterung auf den Rücken. War es wirklich wegrennen, oder suchte ich einen Grund um mir selbst zu beweisen das ich lebe, das ich existiere oder eine verdammte Langeweile aus den Knochen zu bekommen die sich eingeschlichen hatte.

Mit schnellem Griff zog ich die Lady aus ihrer Halterung und zielte symbolisch, Die Muskeln wurden angespannt, die Augen suchten ein imaginäres Ziel.

Es war eine Mischung aus beidem, das wurde mir klar. Die innere Unruhe verlangte das ich etwas tue, irgend etwas und das war sicher nicht in einem Zimmer Däumchen drehen. Und gleichzeitig das Fliehen. Die holde Weiblichkeit fehlte mir und stiess mich ab, gleichermassen. Ich ertappte mich bei dem Gedanken mich rein auf die käufliche Liebe zu beschränken. Einfach, unkompliziert und man wusste wo man dran war.

Ohne Schwur, Versprechen oder Aufopferung.

Simpel.

Eintrag: 11. Tag im ersten Schattenmond

Ich war in der Nacht in Gridania angekommen. Statt mich in der Abenteurertaverne ein Zimmer zu nehmen, bin ich zur Bruderschaft gezogen. Eigentlich Ironie, war es doch die Bruderschaft, die meine Erinnerungen manipuliert hatten. Sie waren damals auf die Lügen Creolas herein gefallen das ich ein Amokläufer wäre. Allerdings, es waren die Wirren des Krieges und der Fall des roten Mondes, der uns allen übel mitspielte. Es war keine Seltenheit das man Entscheidungen gefällt hatte, die sich im Nachhinein als Fehler herausstellten. Ich wurde herzlich empfangen von Novize Eisensturm, der direkt mit einer Aufgabe auf mich zutrat. Da ich schon ein paar mal in Ishgard und vor allen Dingen im Drachenland mich aufgehalten hatte, lag die Aufgabe im dravanischen Vorland. Die dortigen Drachen hatten um Hilfe gegen die Gnadh gebeten. Die Abreise sollte zu Sonntag statt finden. Ich nahm das Angebot an und auch die Unterbringung in einem Zimmer der örtlichen Kaserne. 3 Tage also um mich auf meine Aufgabe vor zu bereiten. Es half mir auch ein wenig Rose in den Gedanken zu verdrängen. Mein Abschied vom Federkiel war deutlich anders verlaufen als ich ursprünglich geplant hatte. Ivory Rose hatte alle Regeln der Kunst aufgeboten, mir zu gefallen. Ich hatte nicht mit dieser weiblichen Verbissenheit gerechnet die ein "Nein" nicht duldete. Und Küssen konnte sie. Der ganz leichte Geruch von Lavendel haftete noch an mir. Nun hatte ich etwas begonnen, wovon ich keine Ahnung hatte wie es ausgehen sollte. Bei Nymeia, ich wollte den Frauen eher mit weitem Abstand begegnen und nun hatte mich genau eine von ihnen um den kleinen Finger gewickelt. Ich wusste nicht ob ich mich ärgern oder freuen sollte. Die Göttin des Schicksals hatte mir ein Schnippchen geschlagen, letzten Endes sollte sich nun heraus stellen, ob Rose wirklich damit klar kam, das ich ein "Nomadenleben" führte. Sie sagte es, das sie es könnte. Ich glaubte nicht daran. Sie sagte auch solche Dinge das sie für andere ihr Leben geben würde. Es war ihre Entscheidung, so hatte sie gesagt und da würde mein Ratschlag, das niemand ihr Leben ersetzten kann, nicht ändern. Ich machte mich auf den Weg um ein wenig auf den gridanischen Markt für mein neues Leben einzukaufen. Ein festes Leben an einem Ort, damit hatte ich entgültig abgeschlossen. Vielleicht in 100 Jahren. Momentan nicht mehr.

Und der sanfte Duft von Lavendel klebte an mir.

Eintrag: 12. Tag im ersten Schattenmond

Heute hatte ich Meiko, meine gute Freundin besucht. Ich schätze ihren Rat und ihre Direktheit. Sie redet nicht um den heißen Brei herum sondern gibt gleich ihre Meinung. Sie hat mich dabei auf vieles gestoßen, worüber ich nachdenken musste. Wie es für mich weiter gehen soll, wie ich mit Rose umgesehen soll. Sie brachte mir einen Gedankenanstoß, der mich tatsächlich ins Grübeln brachte. "Ich könnte auch einfach daheim bleiben und das kämpfen hinter mich lassen aber dann überlege ich mir, was ich lieber will." Es war zwar ein seltsamer Vergleich wenn man das mit meinem Problem gegenstellte, aber so war Meiko nunmal und innerlich gab ich ihr recht. War ich wirklich dafür geschaffen alleine zu sein? Wenn ich recht darüber nachdachte, war ich das nie sonderlich lange. Selbst im Äther war ich mit Creola zusammen. Wenn sie nicht wahnsinnig geworden wäre, ich glaube dann wäre ich immer noch mit der Elezen zusammen. Doch Creola ist tot und wurde eingeäschert. Ihre Asche hatte ich selbst über das Limsische Meer verteilt um ihr die letzte Ehre zu erweisen. Trotz dessen das sie mich töten wollte, kann man 100 Jahre nicht einfach so wegstreichen. Auch an Saaya denke ich mit gemischten Gefühlen. Einerseits an die Erkenntnisse die ich schmerzlich am Dom gewonnen hatte und wieder an die schönen Momente die es trotz allem gegeben hatte. Ich beschloss erst einmal nach Gridania zurück zu reisen, meine Vorbereitungen zum Aufbruch in das Dravanische Vorland waren noch nicht abgeschlossen. Ein Teil von mir war inzwischen schon leicht genervt, das ich mich immer noch mit der holden Weiblichkeit beschäftigte, anstatt mich auf meine eigentliche Aufgabe vor zu bereiten. Ich beschloss das Trainingsgelände der Bruderschaft aufzusuchen und den restlichen Tag zu trainieren. Vielleicht half der Drill des 2. Schlangenpriesters und 200 Liegestütze wieder einen klaren Kopf zu bekommen.

Eintrag: 13. Tag im ersten Schattenmond

Der letzte Tag vor meinem Auftrag lief recht entspannt. Ich wohnte dem Gezeitenmarkt bei, der kurzzeitig seine Pforten öffnete. Betonung war auf kurrzeitig, irgendwie hatte man kaum Zeit die Händler zu sichten, dann schlossen auch schon die Pforten, doch dies nur am Rande bemerkt. Mein Weg führte mich dort hin aus zweilerlei Gründen. Erstens wollte ich die Vorräte an Met wieder aufstocken und als zweites bei den Federklingen vorbei schauen. Diese waren als Wachpersonal angagiert worden. Die Chance dort Rose zu treffen war also recht groß. Ich traff mit einem Au'ra zusammen, mit dem ich kurzzeitig den Imbiss des Pandas besuchte. Er erklärte mir auf eine interessante Art und Weise, wie er sehen konnte trotz seiner Blindheit. Mit Musik!

Ich hätte gern seinen Ausführungen länger zugehört, doch wusste ich das die Zeit drängte. Dieses Marktzeit sollte dringend nochmal überdacht werden. Dank meines Orientierungssinns fand ich natürlich nicht den Methändler, dafür aber Hae, die sich spontan zu einer Tanzvorführung entschloss nachdem die angekündigte Theatergruppe nicht auftrat. Ich unterstützte sie etwas mit Musik. Bei Nymeia, war ich froh, das ich meine metallene Flöte mitgenommen hatte. Die Geige unauffällig aus dem Äther zu holen war eine andere Sache. Die Nacht musste ich wohl wieder im blauen Strom verbringen, die Nummer hatte mich einfach zuviel Äther gekostet. Jedoch bereue ich es nicht meinen Fähigkeiten eingesetzt zu haben. Es half mich wieder zu überwinden und zu musiziren. Eines von vielen Leidenschaften die mir wohl im Laufe der letzten Monate abhanden gekommen waren. Von Ayunia lies ich mir später die Karten legen. Das sie eine Anspielung auf Rose und die große Liebe machte.. dafür brauchte ich kein Wahrsager zu sein. Ich hatte mitbekommen das beide gut befreundet waren und Ayunia war eine aufmerksame Beobachterin. Mochte man von man von ihr halten was man wollte.

Rose traff ich ganz am Ende, nach Ayunias Kartenlegen. Irgendwie stand ihr die Kampfmontur der Klingen wesentlich besser als ihre sonstige Kleidung. Ich hatte immer das Gefühl wenn ich ihr begegnete, das sie mehr eine Kriegerin war als eine Magierin. Wieder dieses Parfüm nach Lavendel.

Ich hatte mich entschieden, spätesents als ich wieder ihre bernsteinfarbenen Augen sah. Ich gab Rose so wie mir die Chance. Mit diesem Wissen reiste ich nach Gridania ab und bedauerte nun doch den Schritt, dass ich eine Woche lang nun im dravanischen Vorland fest sass.

Eintrag: 14. Tag im ersten Schattenmond

Die Abreise wurde militärisch diszipliert durchgezogen. Der erste Schlangenpriester lies sich es auch nicht nehmen, die "freiwilligen Mitarbeiter" kräftig zusammen zu stauchen. Ein halbstarker Tia, der sich der Söldnereinheit angeschlossen hatte, wurde ebenfalls nochmals verdeutlicht, das der männliche Mondstreuer mit dem Emblem der Bruderschaft mehr zu sagen hatte, als der Goldtatze lieb war. In einem ruhigen Moment wurden innerhalb der beiden Gruppen aus Bruderschaft und Söldnern wetten abgeschlossen, wann genau der Tia sich das erste blaue Auge einfängt. Ich wettete auf den heutigen Abend.

Der Flug ging über Coertas an der beeindruckend Stadt Ishgard vorbei. Ich erinnerte mich daran, das Rose angedeutet hatte, mit der Ishgarder Bürokratie noch zu kämpfen für den Flug in das dravanische Hinterland. Unser Vorteil war lediglich das wir auf Geheis der befreundeten Drachen zu Hilfe gerufen worden. Innerhalb Ishgards sties das sicherlich nicht komplett auf Zustimmung aber man wollte es sich wohl mit Gridania nicht ganz verscherzen. Mein Blick schweifte über die unwirtlichen Chocobowald. Ich hatte das Gebiet schon häufiger gesehen in meinem Leben, dennoch war ich sichtlich fasziniert wie wenig der rote Mond und seine Folgen auf den Wald einfluss gehabt hatte. Als hätte Hydalin einen Narren an den gelben Laufvöglen gefressen. Wir landeten Abseits der firedlichen Gnadh Kolonie, die uns versprochen hatte, zu unterstützen. Allerdings mit der Vereinbarung, das wir erwachten Gnadhs freies Geleit zusicherten. Den restlichen Tag verbrachten wir damit, unser Lager einzurichten und die Waffen zu pflegen. Gegen Abend gewann ich meine 500 Gil. Der Tia hatte ordentlich Prügel kassiert, als er den Streuner als "Mamakaterchen" beschimpfte.

Eintrag: 15. Tag im ersten Schattenmond

Ich weis immer noch nicht ganz was passiert ist. Die "Weise Lady" spie seit einer Weile dürre Rauchfäden wegen der Überhitzung. Mein rechter Arm schmerzte fürchterlich. Es war ein Krachen zu hören gefolgt mit einer Explosion, die unser Lager in Schutt und Asche gelegt hatte. Neben mir saßen der Tia und der Streuner, die sich als T'Janko Tia und Terarn'li vorgestellt hatten. Beide sichtlich gezeichnet von dem Albtraum, der gerade passiert war. Dort wo das Lager ursprünglich stand, war ein riesiger Krater zu sehen. Ich selbst versuchte zu rekapiturlieren was ich gesehen hatte oder besser, was ich nicht gesehen hatte:

Ich wollte mich schlafen legen, es muss kurz nach Mitternacht gewesen sein, als die Erde unter uns anfing zu Beben. Dann ging alles in Bruchteilen von Sekunden. Die Erde explodierte förmlich, ich hörte Männer und Frauen schreien. Steine und Erde flogen durch die Luft, dann ein Brüllen in einer Art die ich bisher nie zuvor gehört hatte. Es klang als würde die Erde selbst grollen. Dann riss es neben mir ein weiteres Zelt aus den Angeln. Nein ich korregierte mich, es wurde in die Höhe gerissen. Was ich sah war eine riesige Masse an... Haut?!?

Es war eine riesige fleischliche Wand die sich wie ein Turm nach oben wand. Betäubt sah ich wie Mitgliede der Expedition schreien in diesem "Turm" verschwanden. Ich nahm den Gausaufsatz von der "Weisen Lady" und schoss auf das "Etwas" und begann zu rennen. Es war eine Idee die aus vollster Verzweiflung geboren wurde, aber ich wollte verhindern das noch mehr diesem "Ding" zum Opfer fiehlen. Ich schoss mehrfach im gestrecken Lauf, mein Puls rasste und tatsächlich bekam ich die Aufmerksamkeit. In einem kurzen Gedankenblitz verdammte ich mich als riesigen Vollidioten und rannte um mein Leben. Langlebigkeit war nicht gleichzusetzten das man Unsterblich war, definitiv nicht!

Es war mehr Glück als Verstand als ich in eine Höhle mit einem Sprung in Sicherheit brachte, wo ich den Streuner aus der Bruderschaft und eben jenen Jungspund-Tia fand. Diese hatten hier ebenfalls Zuflucht gesucht. Das Etwas brüllte vor dem Eingang ein paar mal (entäuscht?) auf und verschwand dann in den Tiefen zurück. Wenn ich es nicht besser gewusst hätte, bei Nymeia das Ding war ein überdimensionaler Wurm ohne Kopf. Ich versuchte meinen rasselenden Atem zu beruhigen. Der stechende Schmerz in meinem Arm machte sich erst jetzt bemerkbar. Offensichtlich hatte ich mir beim Sprung in die Höhle den Arm ausgekugelt. Ich rammte die Schulter gegen eine halbwegs glatte Höhle der Stelle um mit einem Schmerzensschrei wieder zu spüren dass das Gelenk wieder an der richtigen Stelle sass. Liebe Göttin, nächstes mal nimmst du meinen Spruch bezüglich Adrenalin nicht so wortwörtlich.

Eintrag: 16. Tag im ersten Schattenmond

An Schlaf war nicht zu denken gewesen. Wir warteten ab, bis die ersten Sonnenstrahlen das Licht erhellten, bevor wir unsere Höhle verließen. Meine Schulter hatte sich zwischenzeitlich in ein farbschillerndes Ereignis verwandelt, was höllisch schmerzte. Ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen, was mir auch soweit gelang. Draußen bot sich ein Feld der Verwüstung. Unser Lager war sprichwörtlich zerfetzt worden. Wir waren glücklich, das sich langsam auch weitere des Expeditionstrupps fanden, die dem Wahnsinn der Nacht entkommen waren. Wir begannen zu retten, noch was zu retten war. Nur nicht länger am Ort des Geschehens bleiben, ohne eine Spur von Ahnung, ob dieser riesige Wurm uns nochmals besuchen würde. Mithilfe von Babo, den ich dazu rief, brachten wir die wenige Habe zu den Ruinen nahe der Drachen, um diese dann direkt aufzusuchen. Ran Senata En war einer der Drachen die stark an einen Wyvern erinnerten. Er hatte uns den Auftrag erteilt, nach den rechten zu sehen. Nach unserer Schilderung mit unserer nächtlichen Begegnung wirkte er überrascht. Ich dachte nicht das es tatsächlich etwas geben könnte, was die alten Wesen noch vom sprichwörtlichen Hocker hauen könnte. Er erklärte uns, das er mehrere Erschütterung der Erde und Trichter mit Gasförmigen Ausstoß seit den letzten Wochen wahr genommen hatte. Er hielt die Gnadh für die eigentlichen Verursacher. Aufgrund seiner Größe hatte er uns um Hilfe gebeten, das wir uns um die "kleineren" Wesen, die bevorzugt eher in ihrem Bau wohnten, auf den Pelz zu rücken. Senata gab nun nachdenklich an, das er wohl einem Irrtum oblag, denn unsere Beschreibung würde zu einem Erdwurm zutreffen. Diese Wesen konnten eine Körperlänge von 20 Metern bekommen mit einem geschätzten Durchmesser von 1 Meter. Eigentlich eher friedliche Tiere, die wie übergroße Regenwürmer sich auch um das härteste Gestein kümmerten und Granit mühelos zermalmen konnten. Das war auch ihre Hauptnahrungsquelle. Diese Würmer waren zusätzlich sehr selten und lebten sehr tief im Erdreich. Es klang also als hätte irgend etwas das riesige eher friedliche Tier komplett in einen Wahn fallen lassen. An diesem Punkt kamen die Gnadh wieder ins Spiel, diese Wesen waren die einzigen im dravanischen Vorland, die sich mit eine Art Bergbau beschäftigten. Die Gänge waren aber eigentlich bei weitem nicht so tief sondern eher oberflächlich. Nach der Rede des Drachen sammelten wir Ideen wie wir der Ursache auf den Grund gehen könnten. Eine Alchemistin schlug vor, die Schlote mit den "Gasen" zu untersuchen. T'Janko Tia brachte eine viel wahnsinnigere Idee zum Rollen: Man sollte doch in den Krater steigen, den der Wurm im Camp hinterlassen habe und der Spur des Wurmes folgen. Die Idee wurde als Irrsinnig abgetan, jedoch spürte ich das Janko seinen Kopf durchsetzten wollte. Der Heißsporn würde sich nichts davon abbringen lassen.

Ich beschloss die Nacht ihn im Auge zu behalten.

Eintrag: Die Nacht vom 16. Tag im ersten Schattenmond

Wie ich befürchtet hatte, machte sich der junge Tia mitten in der Nacht auf um seine fixe Idee in die Tat umzusetzten. Babo erwartete mich bereits. Man sollte meinen das ein so schwergewichtiger Chocobo einen Krach machen sollte, das sich die Bäume biegen. Babo bewegte sich gleich einer Feder, auch wenn sein Gang sicherlich an Komik gerade nicht zu überbieten war. "Janko!" sagte ich schliesslich laut genug, als wir von unserm neuen Lager weit genug entfernt waren. "Lass den Blödsinn, das ist purer Wahnsinn, was du vor hast." T'Janko Tia drehte sich zu mir um, das Entsetzten ins Gesicht geschrieben, das ich ihm gefolgt war. "Was machst du hier?" fuhr er mich an. "Dich vor einer Dummheit bewahren. Der Wurm mag zwar kein Fleisch fressen, aber solche Wesen sind grundsätzlich blind und sein Gebiss zermalmt Granit. Hast du dir einmal überlegt, wie lange du gegen den Wurm ankommst?" Der Tia wollte mir etwas giftiges entgegen, als plötzlich die Erde bebte. Mit einem Hechtsprung retteten wir uns beide auf Babo, der sich mit seinen Stummelflügeln rotierend in die Lüfte erhob. Von dem Chocomoppel aus beobachteten wir dann, wie sich ein dampfgetriebener Bohrer aus dem Erdreich trieb."Kobolde." flüsterte Janka. "Was treiben die hier soweit weg vom limsischen Gebiet?" - "Sehr gute Frage." entgegnete ich leise und verengte die Augen. Eigentlich brauchten wir nicht zu flüstern, die Maschinerie der Kobolde war so laut, das man selbst schreiend sicherlich nicht bemerkt hätte, das wir die Kobolde beobachteten. "Schall.." murmelte ich. Janka sah mich fragend an. "Schall, das Gerät verursacht einen höllen Lärm. Der Wurm kann zwar nichts sehen aber sehr gut fühlen. Er wird de Lärm spüren und das verwirrt ihn soweit, das er agressiv wird." überlegte ich. (Fortsetzung folgt)

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