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Edda Archiv

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Einleitung

Im feinen Zwirn gekleidet, so trat er bei Erfolg versprechenden, guten und profitablen Geschäftsgesprächen auf. Sowie auch bei dem heutigen.

Der Tag schien bisher gut für ihn und seine Geschäftspartner zu verlaufen, weshalb diese darüber bereits ausgelassen feierten und das dargebotene Angebot in vollen Zügen genossen.

Abschlüsse wurden unterzeichnet und große Summen oder Warenmengen, hatten ihren Besitzer gewechselt. Alles in allem, ein gelungener Abend.

Und doch verhielt sich Vishous zunehmen ruhig an diesem Abend. Der Elezen wirkte heute ungewohnt nachdenklich für solch einen Abend. Vielleicht sogar ein wenig verstört, könnte man meinen. Was seinen Geschäftspartnern, welche ausgiebig vom guten Wein kosteten, nicht aufzufallen schien.

Ruhig hockte er in seinem Stuhl, hielt das Weinglas ebenso in der Hand. Die andere nachdenklich am Kinn. Sein Blick ... die graugelben Iridien blitzten nur schwer ersichtlich unter den langen Strähnen, welche in sein Gesicht fielen, hindurch. Als die Gastgeber laut riefen. Verärgert und getrieben vom Alkohol und Wut, zuckten seine Ohren aufmerksam und er fokusierte die Frau, welche durch die Tür trat.


Sie wirkte geschunden, gebogen und gebrochen. Und doch schien sein Blick sie in besonderer Weise zu betrachten. Der zuvor eher eingeschlafene Blick zum Leben zu erwachen. Zuerst nur schemenhaft, nahm er die Bewegung des Gastgebers auf, welcher auf die Frau zu ging und dieser eine ordentliche Ohrfeige, mitten ins Gesicht verpasste.


Als die Hand dann auf das nackte Fleisch der Frau traf, riss er seinen Blick auf den Mann, der aufgebracht die Frau, welche  wohl sein Eigen war, gewaltsam zurecht zuweisen schien. Wie Dolche durchdrang ein tief stechender Blick den Mann und Vishous Hand legte sich weg von Kinn auf eine der Stuhllehnen und packte diese, als wolle er sie unter seinem festen Griff zerbersten lassen.

Doch wartete er ab und betrachtete das Treiben noch einen Moment. Als die Frau zu Boden ging, sowie mehrfach Tritte des betrunkenden Besitzers einstecken musste, krallte er sich fester um die Stuhllehne und man hörte bereits das Holz dessen ächzen und knirschen.

"Lasst das ..!" zischte er dann mit ernster und lauter Stimme, was den Blick des Schlägers direkt auf ihn zog. Betrunken und aufgeheitzt der Situation, blickte dieser ihn an und begegnete Vishous vernichtend kühlen Blick. Welcher sogar leeren Raum und Zeit zu verschlingen mochte. "Wagt es nicht...." droht er dem Mann und hebt dabei einen seiner schmalen Finger.


Dann erhob er sich aus dem Stuhl und ging hinüber zu der Frau. "Ich schlage euch ein Geschäft vor..." sprach er dann bemüht ruhig und mit einer spur abgebrühter Bedrohlichkeit darin. Doch führte er im Moment nicht weiter aus, was er genau wollte.

Besorgnis war mit jedem Schritt, dem er ihr näher kam in sein Gesicht gefallen. Welches zuvor deutlich von Hass und Wut gezeichnet war. Er beugte sich zu ihr hinunter und nahm sie auf seine starken Arme. Mit Leichtigkeit hob er den geschundenen Körper der Frau empor und betrachtete ihr Gesicht aus nächster Nähe. "Pssscht ...du bist in Sicherheit. Niemand legt Hand an das was ich begehre" flüstert er ihr leise zu, so das die anderen kein Wort davon verstehen könnten. Dann ging er hinüber ins Nachbarzimmer, wohl um die Frau von Mitarbeitern des Hauses versorgen zu lassen. Oder gar selbst für Ihre Gesundheit zu sorgen.



Aussehen

Auf den ersten Blick, wie auch aus der Ferne, scheint Vishous ein recht normal gebauter, vielleicht etwas schlacksiger Mann zu sein. Erst der zweite Blick, welcher seinen Körperbau zu seiner recht großen Größe betrachtet, wird feststellen, wie kraftvoll und trainiert der Mann in Wirklichkeit gebaut ist. Eine Narbe durchzieht seine rechte Wange und seine Augen funkeln graugelb durch seine tief ins Gesicht gezogenen Haarsträhnen hindurch. Seine Haut wirkt matt, teils doch sehr blass. Jedoch scheint er bei bester Gesundheit.

Seine Kleidung ist stehts gepflegt, ordentlich und stilgerecht gewählt. Ob sportlich, elegant oder einfach exklusiv, scheint er für sich, stets sein eigen zu nennen. Besonders an Schmuck, wie Armbändern, Ringen oder Ketten, kann man den doch sehr exklusiven Geschmack des Mannes erahnen. Er ist wohl bekannt dafür, sich nur mit wunderschönen Dingen zu umgeben, und diese auch vehement einzig für sich zu beanspruchen.

Im Gang wie auch in seinen übrigen Bewegungen, scheint er stets überlegt wie auch geschult, diese in einer gewissen Perfektion zu vollführen. Fast als würde er diese schon eine halbe Ewigkeit, wieder und wieder trainieren und verfeinern.


Verhalten

Vishous verfügt über ein hervorragend höfliches und anständiges Verhalten. Manierlich wie auch freundlich, wenn auch auf eine eher abgestumpfte Art und Weise, gibt er sich meist gegenüber anderen. Jedoch sagt man ihm nach, das er gerade auf seine Person und seine technischen Fähigkeiten hin, oft recht egozentrisch und von sich eingenommen wirkt. Er dabei manchmal auf eine Art unhöflich wird und merklich abdriftet. Sich hin und wieder sogar einfach aus einem Gespräch ausklinkt.

Aber auch eine andere Seite wird dem Elezen Mann nachgesagt. Trotz der höflichen Gepflogenheiten, soll dieser auch leicht die Kontrolle verlieren. Jedoch ist diese Aussage nur eher vage bestätigt. Wenn man sagt er ist ein Mann, mit dem man Pferde stehlen kann, dann sagt dies über ihn als Person nur aus ... das sie ihm gefallen und er diese für sich beanspruchen mag, Was einen deutlichen Hinweis darauf liefert, wie besitzergreifend er zu sein scheint.


Fähigkeiten
  • Fernkampf ★★★★★
  • Nahkampf ★★★★☆
  • Magie ★★☆☆☆
  • Maschinenbau ★★★★★
  • Physik ★★★★★
  • Mathematik ★★★★★
  • Wissen um Äther und Materia ★★★★☆
  • Kochen ☆☆☆☆☆
  • Aufräumen / Ordnung halten ★☆☆☆☆


Kommunikationsansätze
  • Kontaktperle
  • Haus in den Lavendelbeeten
  • ((per Whisper))
  • Mogry Post


Beziehungen und Gesinnung
Beziehungen

FamilieBearbeiten

  • 'Unbekannt'


FreundeBearbeiten

  • 'Unbekannt'


Partnerin (Verlobte)Bearbeiten

  • Ruka Soen - Du bist etwas besonderes. Und endlich konnte ich dir, diesen für dich bestimmten Platz offenbaren. Wie hätte ich dir je den Wunsch auf eine offizielle Bindung verwehren können?! Du wirst für immer die Einzige sein, die mich je auf Knien sah/sieht.


Bekannte und KameradenBearbeiten

  • Rhage Sawyer - Ein begnadetes Talent und Kämpfer. Konzentriere dich auf das wesentliche.
  • E'vanoh Tia - Du bist geschickt, aber läufst deiner Bestimmung weit hinter her. Komm klar mit der Welt.
  • Y'akohsae Nunh - Großer Krieger, großes Herz.. für diese eine Frau. Bist du wirklich ein Miqo'te?
  • Y'syie Akohsae - Welch reines Wesen. Weißer als weiß. Ich glaube du hast den gefunden, auf den du vielleicht immer schon gewartet hast.
  • Alfredeu - Langjähriger Vertrauter / Buttler / Bediensteter des Hauses
  • Larah Shala'nah - Eine taffe Geschäftsfrau mit einem sehr freundlichen Wesen und gut geschulten Geschäftssinn. Sicher eine Investition wert.
  • Nhaaria Shala'nah - Frau von Larah? Interessant. Etwas zurückhaltend, oder gar wachsam/vorsichtig? Scheinbar das dazu passende Gegenstück zu Larah.


Ungemocht bis gehasstBearbeiten

  • 'Unbekannt'
Gesinnung

Au RaBearbeiten

  • Interessant

ElezenBearbeiten

  • Respektvoll

HyuranBearbeiten

  • Normal

LalafelBearbeiten

  • Herablassend

Miqo'teBearbeiten

  • Normal

RoegadynBearbeiten

  • Scheint teils interessiert
Gerüchte
Gerüchte

Soll...

  • ... recht egozentrisch sein
  • ... ein Genie sein
  • ... gerne teilen
  • ... ein brillanter Techniker/Wissenschaftler sein
  • ... soll reich sein
  • ... Sklaven halten
  • ... ein Blender sein
  • ... schon mal jemanden aus Eifersucht umgebracht haben
  • ... hoch verschuldet sein
  • ... ein neureicher Fatzke sein
  • ... uralt sein
  • ... recht befremdlicher Geschmäcker sein eigen nennen
  • ... Leichen in seinem Keller verstecken
  • ... eine Vorliebe für schöne Dinge und Frauen haben
  • ... oft schnell ausrasten und zu abartiger Gewalt neigen
  • ... soll psychisch labil sein
Geschichte
Geschichte

Woher er kam, wohin er geht ....

Viel ist über den Elezen nicht bekannt. Unmengen Gerüchte umgeben seine Person. Und er scheint dabei wenig bemüht diese zu lösen, richtig zu stellen oder zu zerschlagen. Handfestere Aussagen scheinen dabei lediglich zu bestätigen, das er aus einem alten Geschlecht stammt. Mehr ist jedoch nicht um ihn bekannt .. oder aber er hat bestens dafür gesorgt, das dies der Fall ist.


Erinnerungen
Ein schicksalhafter Abend

Normal war es ihm egal, ob es ein Mann, eine Frau oder wer auch immer war, der unter einer für den Moment gerechtfertigten Gewalt leiden musste. Es ging ihn nichts an und hatte auch keine Bedeutung für ihn. Doch diesmal war es anders. Noch immer kochte ein wilder Zorn in ihm, auch wenn er nach außen hin ruhig und abgeklärt wirkte. Nachdem er die Frau weg gebracht und versorgt wusste, war er zurück an den Ort des Geschehens gegangen.

Die Feierlichkeiten der Geschäftsmänner hatten den Moment der Gewalt und noch mehr, seinen auflehnenden Einschreitens vergessen. Grölende, von Alkohol angeheizte Männer und quietschende und kreischende Weiber, welche von den Männern an allen nur möglichen Körperstellen angepackt wurden. Mehr Alkohol war scheinbar geflossen und auch allerhand Weiber hatten sich zum Amüsement der Herren hinzu gesellt. Ob sie all dies freiwillig taten, stand hierbei für ihn nicht zur Diskussion. Es war einfach unbedeutend für Vishous. Der Weg dorthin war für ihn kein einfacher. Wie in vielen Situationen, musste Vishous trotz der unbändigen Wut, hier und jetzt einen klaren Kopf bewahren.

Er schritt den Tisch entlang und griff in vorbei gehen nach seinem Weinglas. Welches er sogleich an seine Lippen setzte und davon trank. Mit einem leichten schwenken, ließ er den darin noch befindlichen Wein im Glase kreisen, während er auf „Den Unwürdigen“ wie er ihn im Geiste, immer und immer wieder nannte, zu ging und diesen fokussierte. „Wie ich bereits sagte … ich möchte euch ein Geschäft vorschlagen“ sagte Vishous einfach zu dem doch schon recht angetrunkenen Mann, in seiner gewohnt eisigen Art , während dieser gerade die Gesellschaft eines halb nackten Weibes genoss und sich dabei in einer weiten Fahne aus Alkohol und Zigarrenrauch aalte. Er hatte nicht gewartet, bis er dessen Aufmerksamkeit hatte. Er musste sie einfach haben. Mehr dachte sich Vishous dabei nicht. Gefolgt von einem kurzen Blick und einem knappen Wink ihm zu folgen, schritt Vishous in Richtung der nahen Küche voran, welche stunden nach den Speisen, mittlerweile von jeglichem Personal verlassen war.

Höflich hielt er dem Mann von drinnen die Tür auf und schloss diese wieder hinter ihm. Wie er es oft tat, wenn er sauer war, verschränkte er die Arme von der Brust und nahm eine aufrechte, geradezu majestätische Haltung ein. Es wirkte ein wenig als würde Vishous dabei abwertend auf den einen guten Kopf kleineren Mann hinunter schauen. Doch war dies für ihn einfach normal. „Ich komme gleich zur Sache …“ begann er und richtete einen emotionslosen Blick auf den sichtlich angetrunkenen Mann. „Ich möchte euch diese Frau abkaufen … was wollt ihr für sie haben?“ Vishous brachte es direkt auf den Punkt. Er war kein Mann, der groß um den heißen Brei redete. „Sie ist unverkäuflich“ entgegnete der Mann ihm ein wenig schroff und wie nicht unbedingt von Vishous erwartet.

Er schnaubte, überlegte was er dieser sehr verhandlungsarmen Antwort entgegen bringen sollte. „Ich zahle jeden Preis“ pokerte Vishous nun mächtig hoch. Er wusste, das sich bei so einem Angebot, jeder Geschäftsmann die Finger lecken würde. Womöglich würde das ein sehr teurer Spaß, doch war ihm das herzlich egal. „Ich verkaufe das Miststück nicht, die brauch ich noch ..!“ bellte der angetrunkene Mann alt Antwort in Seine Richtung. Lachte sogar dabei hämisch.

Vishous wusste was das bedeutete. Wofür er sie brauchte. Sie würde ihre Tracht Prügel, welche er zuvor rüde unterbrochen hatte, noch bekommen. Vielleicht sogar schlimmeres. Eine tiefe Wut stieg in Vishous empor und seine Fäuste ballten sich. Was sein Gegenüber nicht sehen konnte, da Vishous weiterhin die Arme vor der Brust in einander verschränkt hatte. Langsam trat er näher an diesen heran, stellte sein Glas auf dem nahem Küchentisch ab. So weit, das er bereits seine beißende Alkoholfahne, auf seinem Gesicht spüren konnte. „Ich will sie haben!“ sprach Vishous mit tiefem und bedrohlichem Ton. Seine Zähne knirschten und sein Blick war feurig. Die graugelben Iridien blitzten auf und sollten eine deutliche Warnung für den Mann gegenüber stellen, welcher sich aufgrund seines leichten Schwankens, an einem der nahen Küchentische stützte. „Vergesst es … ihr könnt haben, was von ihr übrig ist, wenn ich mit der widerspenstigen Schlampe fertig bin“ bellte er laut, mit hochrotem Kopf, wohl geprägt von Alkohol und begann kurz zu lachen.

Zumindest so lange, bis Vishous seine angestammte Haltung aufgab und seine rechte Hand an die Kehle des Mannes, nach vorne schnellen ließ. Mit einem festen Griff, packte er diese und begann damit, ihm die Luftzufuhr gänzlich abzuschneiden. „Ihr lasst die Finger von ihr“ Der Kopf des Mannes wurde zunehmend roter, tiefrot um genau zu sein. Vishous wusste, dass er dieses Spiel treiben konnte, wie er wollte. Der Mann würde nur auf sein Angebot eingehen, um aus der Situation heraus zu kommen und würde danach alles revidieren. Der Gedanke kostete Vishous eine gute Sekunde. Zeit genug um eine hastige und aus der Verzweiflung heraus, gut gelungene Gegenaktion zu starten. Der Mann schnappte sich das zuvor von Vishous abgestellte Glas und schlug ihm dieses mit voller Wucht ins Gesicht. Das Glas splitterte an Vishous Knochen seiner Wange und durchschnitt diese weitläufig, sowie auch die Handinnenfläche des Mannes. Vishous zischte nur und biss die Zähne fletschend zusammen. Doch sein Griff wurde nicht schwächer.

Die Panik im Gesicht des Mannes stieg stetig an. Tiefrot und die Lippen bereits blau, verfärbte sich das Gesicht des Mannes, welchem er mit festem Griff die Gurgel , durch seinen starken Griff zu schnürte. Noch einen weiteren Versuch startend, griff der Mann in seiner schieren Verzweiflung nach einer nahestehenden Schale, welche er ebenfalls gegen Vishous Kopf dreschte. Doch diesmal deutlich schwächer, ungenau, verzweifelt. Nur ein tiefes *Klong* ertönte, als die metallene Schale gegen Vishous Kopf knallte. Ein weißes Pulver .. vermutlich Salz, verstreute sich im gleichen Moment durch die Luft, legte sich auf die frisch zugefügten Wunden. Das Brennen, welches Vishous deutlich schmerzte, als das Salz sich über seine Wange verstreute und mit dem Blut seiner Wunde vermischte, ließ ihn sichtlich das Gesicht verziehen. Die Augen kniff er leicht zusammen und die Zähne presste er dabei zu einem hörbaren Knirschen fest aufeinander.

Sie gehört mir!!“ fauchte er nun tief und in bestimmenden Ton, den mittlerweile schon blau angelaufenem Mann an. Seine Wangenknochen traten deutlich hervor, als er den Griff seiner großen Hand etwas nach abrutschen ließ und seinen Daumen gegen den Adamsapfel des Mannes legte. Gekonnt balancierte er diesen zielgenau über die deutliche Erhöhung am Hals. Dann schien er seine ganze Kraft in den Daumen zu fokussieren und drückte feste zu. Ein knirschen des brutal eingedrückten Adamsapfels, sowie ein mehr und mehr verstummendes Röcheln des Mannes, waren Zeuge seines doch recht stillen Ablebens. Vishous schien zu spüren, wie das Leben den Körper des Mannes verlassen hatte. Er gab sich keine Mühe diesen sorgsam einzubetten. Sein Griff um die Kehle des Mannes lockerte, woraufhin dessen Körper wie ein lebloser Sack Kartoffeln zu Boden sank. Als wäre seine Hand schmutzig, besudelt von diesem jämmerlichen Individuum, strich er sich die Hand seitlich über die Hose ab. Dann ging er nach draußen.

Er passierte den Raum mit den anderen, volltrunkenen Geschäftsmännern und ihren Gespielinnen. Nur einen kurzen, abwertenden Blick warf er diesen im vorbei gehen zu. Ihm war klar das die Tat auf ihn zurückfallen würde. Der ein oder andere würde ihn trotz des hohen Alkohol Pegels gesehen und nicht vergessen haben. Mit dem Wissen trat er vor die Tür und ging in die Diele. Ein alter Freund, sein Butler Alfredeu stand bereits in dieser und verbeugte sich auf die gewohnt dezente Art und grüßte ihn „Master Vishous!“.

Vishous erwiderte das nicken und trat recht nahe an ihn heran, wohl um nicht laut sprechen zu müssen. „Bringt die Frau aus dem Nebenzimmer in die Kutsche und fahrt … Ich muss noch etwas klären und komme dann nach. Ihr seid für ihre Unversehrtheit verantwortlich“ sprach er ruhig und dennoch bestimmend. Alfredeu wollte gerade zu einer Antwort ansetzen. Der Mund schon leicht geöffnet, wohl um ihm eine Alternative vorzuschlagen. Als Vishous dies im Ansatz erkannte, fiel er ihm sofort ins Wort. „Tue was ich dir sage….sofort!!“ sprach er mit deutlichem Nachdruck. Die Stimme aufbrausend zu den aufblitzenden Augen. Nur mit einem Nicken, der Mund nun hastig geschlossen. So war Alfredeus Antwort. Er wusste das ein weiteres, gewagtes Wiederwort schlimme Folgen für ihn haben konnte. Freund oder nicht. Wenn es darum ging, machte Vishous keinerlei Unterscheidungen. Rasch schlug er dann einen Kurs in Richtung Nebenzimmer ein. Verlor dabei keine Zeit.

Vishous wusste was nun zu tun war. Zumindest war er sich ziemlich sicher. Auf dem Absatz kehrte er zurück von wo er kam. Öffnete die große Tür zum Salon und betrat den Raum. Mit dem linken Bein machte er einen großen Schritt schräg durch die halb geöffnete Tür und zog das rechte direkt nach. Von hinten konnte man nur erkennen, wie ein Dolch sich in Vishous rechte Hand gemogelt hatte. Vermutlich aus einer der Seitentasche, in den festen Griff seiner Hand gefahren. Eine Gold Silber glänzende Klinge, in einem Halbmond gebogen. Die tödliche Klinge selbst, hatte er dabei auf der Unterseite seines Unterarms versteckt. Der Duft von Alkohol und das Gelächter der betrunkenen und feiernden Meute, schlug ihm dabei entgegen, als er die Tür langsam mit der linken Hand hinter sich schloss. Vishous wusste was seine Aufgabe war, um aus der Sache ohne größeren Schaden heraus zu kommen. Verräterisch lächelte er, als er ein paar der Anwesenden musterte. Sein blick wirkte dabei deutlich unterkühlt, schier tödlich.

Als die Tür hinter ihm in das Schloss fiel, zog er unmittelbar einige Blicke auf sich. Als wüssten sie, auf überraschende Weise was ihnen nun wiederfahren würde, starrten sie Vishous gebannt hilflos an. Doch das würde sie nicht retten.

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