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DEIN ENDE IST MEIN ANFANG.


Komm, tritt an die Pforte
Brich den Kreis um dein Gebein
Sprich die heiligen Worte
Und mein Zauber ist dein
Löse den Wunsch aus dem Herzen
Gieße das Blut auf mein Grab
Öffne sanft meine Augen
Lege dich in meinen Sarg

Opferkranz
Lichtertanz
Tiefes Grab
Stiller Schlaf

Erwache.
 


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𝔈𝔭𝔦𝔩𝔬𝔤


𝔜𝔬𝔲 𝔴𝔢𝔯𝔢 𝔰𝔥𝔞𝔯𝔭 𝔞𝔰 𝔞 𝔨𝔫𝔦𝔣𝔢 𝔱𝔬 𝔤𝔢𝔱 𝔪𝔢
𝔜𝔬𝔲 𝔴𝔢𝔯𝔢 𝔞 𝔴𝔬𝔩𝔣 𝔦𝔫 𝔱𝔥𝔢 𝔫𝔦𝔤𝔥𝔱 𝔱𝔬 𝔣𝔢𝔱𝔠𝔥 𝔪𝔢.
𝔗𝔥𝔢 𝔴𝔦𝔰𝔥𝔢𝔰 𝔶𝔬𝔲'𝔳𝔢 𝔪𝔞𝔡𝔢 𝔞𝔯𝔢 𝔱𝔬𝔬 𝔳𝔦𝔠𝔦𝔬𝔲𝔰 𝔱𝔬 𝔱𝔢𝔩𝔩
𝔈𝔳𝔢𝔯𝔶𝔬𝔫𝔢 𝔨𝔫𝔬𝔴𝔰 𝔶𝔬𝔲 𝔞𝔯𝔢 𝔤𝔬𝔦𝔫𝔤 𝔱𝔬 𝔥𝔢𝔩𝔩.


𝔄ls das Wasser verschwand, aus Meeren wieder Tümpel wurden und das Licht der fünften Ära schon lange im Schatten der Sechsten versunken war, konnten die Wächter der Nacht, deren Aufmerksamkeit solange wachsam auf den tückischen Boden gerichtet war, sich wieder der Schönheit des Himmels widmen. Eine schreckliche Sehnsucht überkam sie -So lange hatten sie vergessen, was es hieß, die Sterne zu betrachten und ihnen zuzuhören. Entflammt vom Fieber, fanden sie keine Fährte mehr bei der Jagd; kein Speer traf in sein Ziel. Denn zu abgelenkt waren sie vom Fieber der Sehnsucht -Das Betrachten der Himmelskörper genügte ihnen nicht mehr. Sie wollten sie berühren.
Deshalb ersannen ihre größten Krieger einen Plan, auch wenn die Qual des Verlangens es ihnen schwer machte auch nur einen klaren Gedanken zu fassen. Die Antwort war jedoch so simpel und lag so klar vor ihnen, dass sie es zuerst übersahen. Sie wollten sie berühren, also mussten sie zu ihnen gelangen. Und so schossen die besten Schützen ihre Pfeile gen Himmel und verankerten sie fest im Sternenzelt. Die Mutigsten unter ihnen erklommen das Reich ihrer Angebeteten, doch stellten sie schnell fest, dass ihnen zwar der Aufstieg gelang, es aber keinen Weg zum Abstieg gab.
Dennoch setzten sie ihre Reise fort, bis sie die liebende Wärme der Sterne in eigenen Händen hielten. Sie warfen sie hinab auf die Erde, um ihren Familien zu zeigen, was ihr Mut hervorgebracht hatte. Die Wächter am Boden sammelten die Gaben ihrer Liebsten mit großer Freude und fertigten daraus Laternen, deren wunderschöner Glanz die Nacht über unzählige Felder hinweg erhellte.

𝔇och nicht nur die eigenen Augen, die vor Freude strahlten, enthüllte das Licht. In weiter Ferne, im Schutz der von Fels und Gestein betrachteten verwunderte Augen das Spektakel, welches sich von nun an jede Nacht ereignete. Die Bewohner der Unterwelt hatten schon lange nichts mehr erblickt, das die Last ihrer Gemüter heben konnte; gab es in den kalten Steinkavernen doch generell recht wenig zu sehen. Es erregte ihre erlahmte Neugier so sehr, dass sie den Schutz des erwählten Heims verließen, um dem Ursprung dieser Lichter auf den Grund zu gehen.
Als die Wächter und die Bewohner Gelmorras sich gegenseitig erblickten, war die Verwunderung groß, hatte man sich doch unlängst im gegenseitigen Vergessen gefunden. Und die Wächter verstanden die Bewohner Gelmorras nicht, die sich dort im Erdreich versteckten; konnten ihre Motive nicht nachvollziehen, wie etwas mächtig genug sein könnte, sie vom Anblick des Himmels zu trennen. Und dennoch hatten sie Mitleid mit ihnen, denn die ewige Finsternis nagte an dem Volk und zehrte ihr eigenes Licht nach und nach aus. Beschämt von ihrer Gier, verschenkten sie die wertvollen Laternen an die Insassen der Tiefe und gingen hinaus auf die freie Flur, um dort auch die Mutter der Nacht um Vergebung zu bitten, denn...

„Das ist eine blöde Geschichte. Wieso haben sie die Laternen verschenkt?"

„Nun, unter der Erde gibt es kein Holz mit dem sie sich eine dauerhafte Lichtquelle hätten schaffen können, im Gegensatz zu den Wächtern."

Die beiden Stimmen hallten unangenehm in dem kahlen Raum wieder, obwohl man gedämpft sprach, sodass das Plätschern des Wassers sie beinahe übertönte. Nichtmal das raue Gelächter, welches von weit vor der Tür bis in das Zimmer getragen wurde, konnte die meditative Atmosphäre zerbrechen. Der Wolf schien sich ob der Unterbrechung seiner Erzählung nicht zu stören und wohnte geduldig dem Bad seines Schützlings bei, der in kauernder Manier in einer schäbigen Wanne saß. Es war nicht ihr zu Hause, sie fühlte sich hier nicht sicher. Die Einrichtung war bereits derart gealtert, dass dunkler Rost von dem Eisen absplitterte und am Arm des Wolfes kleben blieb, der sich auf dem Rand abgestützt hatte und die Wange in unerschütterlicher Entspannung an den Handrücken lehnte.

„Es ist dumm, den Schwachen zu helfen, wir gingen immerhin komplett leer aus... Und eine gute Ablenkung war das auch nicht, es tut immer noch weh."

Leidlich tastete das Mädchen nach einigen frischen Einschnitten an seiner Hüfte. Die gereizte Haut entließ eine kleine, rote Wolke ins Wasser und verschickte so zugleich einen stummen Vorwurf an ihren eigenen Wächter, der dem Mädchen nur sachte zur Beschwichtigung über das nasse Haar strich. Einige verknotete Strähnen entwirrte er dabei und zupfte kleine, zerbröselte Kletten hervor. Es war offensichtlich, dass seit ihrem letzten Bad bereits einige Zeit verstrichen war.

„Aber die Behandlung ist noch lange nicht abgeschlossen. Geschichte wird sich wiederholen, also musst du tapfer sein."<i></p> <p style="font-family: Times New Roman;text-align:justify; line-height: 18px; font-size:13px;">entging der Wolf besonnen, doch bedauerte er diesen Umstand nicht.</p> <p style="font-family: Times New Roman;margin-right: auto; width: 80%; margin-left: auto; line-height: 18px; font-size:13px; text-align:right;"><i>„Alle Geschichte? Auch die kleinen Dinge, wie eine Laterne aus Sternen?"

„Gewiss. Vieles ist nur derart bedeutunglos, dass es unbemerkt an uns vorüberzieht. Eines Tages hat das Schicksal alle Ereignisse niedergeschrieben, die ihm in den Sinn kommen. Also endet die Welt entweder oder der Kreislauf wird sich wiederholen. Aber Hydaelyns Zeit ist noch nicht gekommen."

Erst jetzt hob das Mädchen den Kopf, sah aus dunklen Augen in die des Tieres und versuchte ein Gesicht tiefer Entschlossenheit zu mimen, obwohl ihre Wangen noch immer gerötet und ihre Haut verquollen war von Tränen, die sie bis vor wenigen Minuten noch vergossen hatte.

„Gehen wir deshalb nach Thanalan?"

„Ja."



- « 3 Jahre zuvor, Staatsgrenze nahe Gyr Abania. »


 



𝔎𝔞𝔭𝔦𝔱𝔢𝔩 𝕍𝕀 DAS NATURELL

𝔇er Streuner ist ein geborenes Kind der Nacht und aus alter Gewohnheit, erwacht er mit dem Versinken der Sonne. In der Ruhe der Dunkelheit zeigt er sich heimisch, reflektiert diese Tageszeit doch durchaus die Eckpfeiler seiner Persönlichkeit, denn in der Regel wird der Außenwelt ein unterkühltes Gemüt zur Schau gestellt und nur wenige Ereignisse können eine aufrichtige Reaktion hervorlocken.
Dieser steinernen Maske zum Trotz, hegt er eine dazu unerwartete Vorliebe für die schönen Dinge des Lebens, denen allzu oft gefrönt wird. Womöglich lässt der Streuner sich schlicht zu häufig müßig gehen, was in desolater Abstumpfung resultiert und das reservierte Auftreten womöglich erklären könnte.
Am einfachsten gestaltet es sich, in gehobenen Kreisen an jene ersehnten "schönen Dinge" zu gelangen, weshalb er eben diese Art von Gesellschaft bevorzugt; wissen sie doch zumeist ohnehin derartige Kostbarkeiten gleichermaßen zu schätzen. Obwohl die Kindheit ihn tiefste Demut lehrte, bleibt davon in heutiger Zeit nicht viel übrig und es ist ein Leichtes, dem Egozentriker eine gewisse Oberflächlichkeit anzudichten. Dennoch brodelt dort tief im Kern ein Überbleibsel primitiver Aggression, welche vorzugsweise nicht an besagte Oberfläche sprudeln sollte.

nsgesamt eine ambivalente Persönlichkeit, deren animalische Natur nur durch wenig Herzenswärme durchdrungen wird. Solche Anwandlungen werden lediglich dem Mädchen an seiner Seite zuteil, zu dem er eine innige Beziehung zu hegen scheint.



𝔑𝔞𝔪𝔢        Zhe('a) Yilma
𝔄𝔩𝔱𝔢𝔯         26
ℜ𝔞𝔰𝔰𝔢       Mondstreuner
ℌ𝔢𝔯𝔨𝔲𝔫𝔣𝔱    Finsterwald
𝔊𝔯𝔬𝔢𝔰𝔰𝔢     ~70,8 Ilm (1,80m)
ℌ𝔞𝔞𝔯          Asche
𝔄𝔲𝔤𝔢𝔫       Schwefel




𝔎𝔞𝔭𝔦𝔱𝔢𝔩 𝕍 DIE OPTIK

𝔇as Erscheinungsbild Zhe'as trumpft mit überragend fader Monotonie und lädt geradezu zum Übersehen ein; lediglich sein überdurchschnittlich hoher Wuchs lässt den Streuner aus der Norm seines Volkes fallen.
Fast nahezu gänzlich Ton in Ton mit der fahlen Anthrazit Haut, fällt gewelltes Haar in ungebändigt wilden Bahnen die gesamte Länge des Rückens hinab und bildet den Rahmen für ein lethargisches Antlitz. Gepaart mit schmalen Lippen, scharfen Wangenknochen und einer markanten Nase, verliehe dies sicher den Eindruck eines stumpfen Aristokraten, doch will sich ein animalischer Funke, geboren im Feuer der Augen, einfach nicht aus dem Gebaren des Mannes vertreiben lassen- Ein unwohles Gefühl versprühend und einfältige Geister, deren Instinkte dem Intellekt überwiegen, auf natürlichem Abstand haltend.
Denn eben dieses eindringliche Glühen der Iriden vermag es einzig den sonst grauen Schleier zu durchbrechen, deren bohrenden Habitus sicherlich eine der häufigsten Regungen in der sonst eher reservierten Mimik darstellen. Untypisch langes Deckhaar an Schweif und Ohren, degradieren diese wölfische Präsenz aber beinahe zum räudigen Köter.

𝔈in Blick unter die Kleidung offenbart eine Statur sehniger Muskeln. Keine von wulstiger Ruppigkeit oder durch kriegerische Leibesübungen gezielt Angesetzte, sondern schüchtern definiert im natürlichen Wuchs eines Arbeiters. Auch die Haut vermittelt eine ähnliche Geschichte, denn jene ist nicht ungefeit von blassen Narben, welche jedoch weder besonders auffällig sind, noch von großartiger Bedeutung. Interessanter mutet die weiß pigmentierte Körperkunst an. Fingerbreit teilt eine helle Linie die vordere Seite des Rumpfes in der Mitte, vom Kiefer entspringend bis über den Bauchnabel hinaus.
Die linke Körperhälfte des Mannes verbleibt damit unberührt, doch die Rechte wurde überzogen mit einer kompliziert vernetzten Symbolik ätheronomischer Geometrie aus den verschiedensten Bereichen magischer Lehren; allen voran altertümlicher Varianten der Alchemie und sprichwörtlicher Liebesbekundungen des eigenen Volkes an die Himmelskörper.
Bis hin zur Handfläche zieht sich diese kuriose Musterung, aber wenigstens der Rippenbogen wirkt, als wäre hier noch großzügig Platz zum Schreiben gelassen.

𝔇ie Kleidungswahl selbst fällt bevorzugt galant aus und bewegt sich in einem Spektrum dunkler Töne, was der Tristesse des eigenen Auftretens wunderbar zu Gute kommt.
Lediglich einige primitive Talismane um den eigenen Hals werden so gut wie nie abgelegt; Drei an der Zahl als stete Begleiter. An einem simplen Lederband teilt sich eine gelochte Münze den ehrenvollen Platz mit einer weiteren Kette; diese fragil und aus gelblich verfärbten Knochenfragmenten erbaut, und einem letzten, dritten Band mit einem länglichen, verschlossenen Gefäß am baumelnden Ende, in dem sich hin und wieder ein Schatten regt.




𝔎𝔞𝔭𝔦𝔱𝔢𝔩 𝕀𝕍 DIE BEGABUNG

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𝔈TIKETTE: Tatsächlich scheint der Streuner eine vorbildliche Lehre Umgangsformen und Manierlichkeiten betreffend genossen zu haben -Zumindest den Großteil der Zeit findet sich in seinen Handlungen eine in Fleisch und Blut übergegangene Eleganz. So schneidend die Zunge in der Regel auch sein mag, weiß auch diese sich zu zügeln, sofern es dem eigenen Ermessen nach erforderlich sein sollte, denn Eloquenz und Adaption an gebräuchliche Konventionen fallen ihm nicht schwer.

𝔄THERNUTZUNG: In vielen Bereichen der Äthernutzung ist er ein patenter Theoretiker. Obwohl sich dadurch nur schwer eine konkrete Gewichtung seiner Künste ausmachen lässt, stellt das größte Interessenfeld seiner privaten Forschungen die Alchemie dar. Mit offensiv angewandter Magie hingegen kann der Streuner nicht viel anfangen. Dennoch scheint er magisch begabt, wenn auch das eigene Ätherbild sich zu einem unsteten Gewölbe aus Missordnung und Anarchie zusammensetzt, aus dem man nicht wirklich schlau wird.

𝔅ELESENHEIT: Er besitzt eine beachtliche Fülle akademischer Fachtexte; von naturwissenschaftlichen Schriften, bis über verschiedenste magische Spektren. Ein anderer beachtlicher Teil besteht aus alten Skripten über okkultistische Thematiken und damit verbundene, verjährte Ätheranwendungen, sitzt die Neugier für das Unbekannte und Gefährliche doch tief. Trotz der motorischen Unordnung in seiner Sammlung, findet sich in dem Durcheinander ein für ihn funktionierendes System.

𝔈RZIEHUNG: Schwer zu sagen, welche Dressurmethoden der verquere Streuner anwendet, doch scheinen sie zu funktionieren. Die Beziehung zwischen seiner kleinen Begleiterin und ihm ist von Harmonie erfüllt; nur recht wenige Auseinandersetzungen wird man zwischen ihnen erleben.

𝔐USIK: Als Teil seiner kultivierten Attitüde erlernte der Streuner schon in frühen Jahren den Umgang mit dem Instrument. Wenn auch er nicht besonders viel Zeit in die Verfeinerung seiner Kunstfertigkeit investiert, ist er ein passabler Cellist.

𝔗AXIDERMIE: Eine erst jüngst entfachte Leidenschaft, mit dem Hintergedanken verknüpft, seine anatomischen Kenntnisse auch außerhalb von Lehrbüchern zu vertiefen. Aktuell scheint ihm jedoch keinen Ort zur Verfügung zu stehen, an dem er diese skurrile Freizeitbeschäftigung ungestört ausführen könnte und somit musste diese fürs Erste niedergelegt werden.

AUSHALT: Wenngleich er es nicht zugeben möchte, besitzt er genug hausmännische Erfahrung, um seinen Alltag mit Bravour alleine bewältigen zu können. Sei es nun Kochen, Putzen oder martialischere Tätigkeiten wie Holzhacken. Zumindest in der Theorie. Ob diese Geschicke auch in die Tat umgesetzt werden, ist zumeist eine gänzlich andere Frage.



𝔎𝔞𝔭𝔦𝔱𝔢𝔩 𝕀𝕀𝕀 DAS GEFLÜSTER

𝔏ass dich auf keinen Handel, kein Spiel und nichtmal auf eine Abmachung ein. Er hält seine Versprechen nicht; die Kunst mit gespaltener Zunge zu sprechen, hat er vollendet."

ch glaube nicht, dass er das Mädel entführt hat. Dafür sieht sie ihm zu ähnlich; ist sicher seine Schwester. Oder doch sogar seine Tochter? Aber dafür scheint er doch irgendwie zu jung."

𝔅ei den Reichen hat er einen Fuß in der Tür. Es gibt da einen Ishgarder, den er sicherlich nicht nur mit seiner Freundschaft beglückt. Wer würde DIE auch schon wollen."

𝔘mgibt sich nur mit Glanz und falschem Prunk, als würde er im Paradies hausen. Von wegen! Zur Zeit verkriecht er sich in irgendeiner stinkenden Bruchbude, die nichtmal ihm selbst gehört."

𝔍a ja, das Cello. Damit sehe ich ihn nur, wenn er dabei noch eine Frau an der Backe hat. Weniger ein Instrument zum Musizieren als zum Abschleppen, was?"



𝔎𝔞𝔭𝔦𝔱𝔢𝔩 𝕀𝕀 IM AUGENBLICK

𝕀 ...scheint La Noscea der Heimatort der Wahl zu sein. Am häufigsten können er oder die kleine Göre des Abends in der Nähe des limsischen Hafengebiets gesehen werden; irgendwo dort muss sich deren Schlupfloch befinden.

𝕀𝕀...Erholt sich der Graue wohl von einem Unfall. Vielleicht war es gar eine Auseinandersetzung. Oder er hat sich schlicht irgendetwas eingefangen. Ein dunkles Tuch ziert jedenfalls das rechte Auge -Eine eher fraglicher Modegeschmack, doch schützt das Leinen einen darunterliegenden Verband zusätzlich.



𝔎𝔞𝔭𝔦𝔱𝔢𝔩 𝕀 DIE KOMMUNIKATION

𝕀 Über Magie, außergewöhnliche Antiqutiäten & historisches Interesse an den Wurzelkulturen Thanalans.

𝕀𝕀 Über das städtische Nachtleben. Z.Z. Vorallem in Limsa Lominsa.

𝕀𝕀𝕀 Über Kinder. Meist ist das Mädchen an seiner Seite das Bindeglied zur Außenwelt.

𝕀𝕍 Über OOC. Zumeist ist es einfacher, mich direkt privat zu kontaktieren. Auf Events und öffentlichen Anlässen trifft man Zhe'a eher weniger an & die Exzentrik des Chars macht einen Start meist ohnehin schwer, aber über RP Anfragen freue ich mich immer :3 .



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𝔓𝔯𝔬𝔩𝔬𝔤


𝔉𝔬𝔯𝔠𝔦𝔫𝔤 𝔬𝔣 𝔱𝔥𝔢 𝔥𝔞𝔫𝔡, 𝔞 𝔴𝔥𝔦𝔰𝔭𝔢𝔯 𝔦𝔫 𝔱𝔥𝔢 𝔢𝔞𝔯
𝔖𝔭𝔦𝔯𝔦𝔱 𝔬𝔣 𝔢𝔫𝔞𝔟𝔩𝔦𝔫𝔤
𝔖𝔦𝔫𝔦𝔰𝔱𝔢𝔯 𝔠𝔬𝔪𝔪𝔞𝔫𝔡 𝔬𝔣 𝔴𝔥𝔞𝔱 ℑ 𝔴𝔞𝔫𝔱 𝔱𝔬 𝔥𝔢𝔞𝔯
ℑ'𝔪 𝔱𝔥𝔢 𝔬𝔫𝔩𝔶 𝔬𝔫𝔢 𝔴𝔥𝔬 𝔭𝔲𝔩𝔩𝔰 𝔪𝔶 𝔰𝔱𝔯𝔦𝔫𝔤𝔰.


auschen. Rot. Der Himmel. Atmen. Schmerz.
Von vorn.
Rauschen. Rot. Das Gesicht seiner Mutter, das auffällig durch die Menge blitzte und den Takt dirigierte. Ein Lied. Sie sangen. Alle. Atmen. Und zurück hinab in die Tiefe.
Selbst durch das Rauschen hindurch, als das Rot in seine Ohren strömte, konnte er die Gesänge noch immer vernehmen. Die Lungen brannten, jede Faser des Körpers krampfte und doch war die Verlockung groß, aufzugeben und sich treiben zu lassen. Nicht mehr den Himmel zu sehen. Nicht mehr zu Atmen. Lediglich das entfernte, einheitliche Summen, das seinen Geist stimulierte, ermutigte ihn dazu, die richtige Richtung zu finden. Nach oben.

Wo war oben.

𝔇ort wo die Stimmen sangen.
Und er stieß abermals durch die Oberfläche; löste sich von dem schleimigen Tümpel, von dem er beinahe schon Teil geworden war. Japsend landete das Gesicht auf dem rettenden Erdreich, die Finger gruben sich in den schlammigen Untergrund und versuchten Halt zu finden. Ein Stück zog er sich heraus, weg von dem breiigen Horror, der seinen Körper gefangen hielt. Gärendes Blut und Eingeweide klebten an ihm, die verendeten Reste toter Tiere und deren bestialischer Gestank, der alleine schon gereicht hätte, um seinen Kopf zum Dröhnen zu bringen.
Wenigstens sein Fuß hatte darin marginal Halt fassen können, auf der schmalen Schulter, die unter ihm im Sud trieb. Der andere Junge hatte sein Leben gegeben für seines -Er war wesentlich schmächtiger gewesen und hatte keine Chance gehabt, als er beschloss, ihn als Trittleiter zu benutzen.

𝔇ie junge Frau, die vor ihm kniete, hatte aufgegeben, seinen Kopf zurück in die Grube zu pressen, und so blieb ihm genug Zeit, die verklebten Wimpern freizublinzeln. Er sah die Gesichter der Gestalten, die sie umringten nur schemenhaft, aber er hätte mühelos jedes Einzelne erkannt, selbst in diesem vernebelnden Tanz. Nur wenige hier sahen sich untereinander ähnlich; die Verwechslungsgefahr war gering. Es war nicht das Blut, das sie band.
Die Meisten von ihnen hatten begonnen sich abzuwenden und die Szenerie zu fliehen, was die Lebhaftigkeit dieses Zusammenkommens inmitten der finsteren, alten Baumstämme langsam ersterben ließ.
Die junge Frau streckte die Hand nach ihm aus, doch er wusste, dass sie ihn nicht zurück in das Loch stoßen würde. Es war vorbei.
Und er sah sie nicht, aber er wusste, dass ihre Iriden beinahe schwarz waren. Er kannte sie, sie kannte ihn und doch war es ihr und allen anderen gleich. Das war es immer. Und immer taten sie diese Dinge. Sie würden nicht damit aufhören, auch das war ihm klar, ebenso wie, dass diese dunklen Augen nun voller Hohn auf ihn herabblickten. Sie war die Einzige, die nicht gesungen hatte. Sie musste eine Hexe sein, wenn sie sich dem Zauber entziehen konnte.

„Wie enttäuschend."

𝔚as? Sprach sie zu ihm? Er wusste es nicht. Und eigentlich war es ihm auch egal. Zu kostbar war die Zeit, die er mit seinem geliebten Sauerstoff verbrachte und seine Lungen wieder aufblähte. Zu süß, das Gefühl, Herr der eigenen Sinne zu sein. Röchelnd arbeitete der Brustkorb, wie er da auf dem Bauch lag; die Frau musste nicht überprüfen, ob er noch lebte.
Das tat sie auch gar nicht, stattdessen rammte sich ihre Ferse vergrämt auf den zarten Handrücken des Jungen. Glücklicherweise war der Untergrund nachgiebig genug, um die Wucht abzufedern, aber es genügte, um ihn ein schmerzerfülltes Keuchen ausstoßen zu lassen.
Zumindest die Bemalung ihrer Knöchel konnte er von seiner erniedrigenden Position aus betrachten. Ihr Fuß war elegant, ebenso wie die Zeichnung. Er würde dieses Muster nicht vergessen, ebenso nicht, was hier geschehen war.

Und er vergaß es nicht.


- « 20 Jahre zuvor, Nördlicher Finsterwald. »











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