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ThumbSmallZhe01

18+|Dark Fantasy|Paragraph/Plot RP|englisch|







MomentumSmall

Vom Himmel gestürzt und verendet, finden sich immer wieder Ansammlungen toter Vögel und anderer Kreaturen in den verschiedensten Winkeln des Finsterwaldes, während Wolf & Rudel eine Öffnung ins Nichts nach der Anderen zerschlagen. Fürwahr, ein guter Dienst, würden sie dabei nicht eine Schneise der Verwüstung nach sich ziehen.
Sicher wäre ihnen von residierenden Clans bereits das Handwerk gelegt worden, ließen sie sich fassen - Aber nur selten ist es für die begnadetsten Kundschafter überhaupt möglich, einen Blick auf sie zu erhaschen.

Der Zustand des Streuners scheint allerdings noch immer desolat; der Wille dafür umso unerbittlicher. Zu dem grobmotorischen linken Arm, haben sich drei tiefe Striemen großer Klauen am Rechten gesellt, die dort die Musterung des Unterarms zerissen.

Alle Zurechnungsfähigkeit scheint verloren - Es ist der Wahn, der ihn vorantreibt.

current mood

something’s comin’
something’s on it’s way

No there
ain't no devil gonna be where we go
Gonna wash in the water
And save all our souls

Take all the children where the flood water’s low
Ain’t no devil gonna be where we go


The moon is rising
Dusk is at our door
With darkened horizons
Won’t be scared no more


Blood in the river, blood in the sky
None but the holy, won’t leave you behind


The moon is rising
tomorrow the sun will be born.

ZheYBg01

« what is dead may never die. »

of blood, bones & stars .

Gefangen zwischen zwei Welten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, bewegt sich der Streuner mit tadelloser Selbstsicherheit. In den Kreisen ishgardischen Adels und deren außenstädtischen Ausläufern fungiert er als Adjunkt für das Vasallenhaus Evancreux, dank Zutun des aktuellen Familienoberhauptes. Doch scheinen es andere Interessen als Geld und Einfluss, welche die Bande dieser vermeintlichen Freundschaft zusammenhalten.

Einst hineingeboren in einen archaischen Kult, tief verborgen in der Undurchdringlichkeit gridanischer Wälder, sind Ketten und Grenzen, die fernab von Zivilisation gesprengt werden, dabei wesentlich bedeutsamer. Okkulte Sitten, in Anrufung fragwürdiger Götter und Gestirne, pflasterten den Weg für einen wesentlich dunkleren Pfad.

Der Schatten des Todes wurde zu einem ständigen Begleiter. Die Macht über ihn zu einem andauernden Kampf.

name Zhe 'a Yilma
alias „(young) wolf‟
race keeper of the moon
tribe levandin
origin twelveswood
metier shamanism|necromancy
patron deity elementals menphina
age 26
height 5"11 fulm (1,80m)
citizenship none
marital difficult
orientation poly
alignment lawful evil


ZheYTabFront
Rit

Tab1Bild1

Der Streuner ist ein geborenes Kind der Nacht und aus alter Gewohnheit, erwacht er mit dem Versinken der Sonne. In der Ruhe der Dunkelheit zeigt er sich heimisch, reflektiert diese Tageszeit doch durchaus die Eckpfeiler seiner Persönlichkeit, denn in der Regel wird der Außenwelt ein unterkühltes Gemüt zur Schau gestellt und nur wenige Ereignisse können eine aufrichtige Reaktion hervorlocken.



Dieser steinernen Maske zum Trotz, hegt er eine dazu unerwartete Vorliebe für die schönen Dinge des Lebens, denen allzu oft gefrönt wird. Womöglich lässt der Streuner sich schlicht zu häufig müßig gehen, was in desolater Abstumpfung resultiert und das reservierte Auftreten womöglich erklären könnte.



Am einfachsten gestaltet es sich, in gehobenen Kreisen an jene ersehnten "schönen Dinge" zu gelangen, weshalb er eben diese Art von Gesellschaft bevorzugt; wissen sie doch zumeist ohnehin derartige Kostbarkeiten gleichermaßen zu schätzen. Obwohl die Kindheit ihn tiefste Demut lehrte, bleibt davon in heutiger Zeit nicht viel übrig und es ist ein Leichtes, dem Egozentriker eine gewisse Oberflächlichkeit anzudichten. Dennoch brodelt dort tief im Kern ein Überbleibsel primitiver Aggression, welche vorzugsweise nicht an besagte Oberfläche sprudeln sollte.



Insgesamt eine ambivalente Persönlichkeit, deren animalische Natur nur durch wenig Herzenswärme durchdrungen wird.


ages of delirium
curse of my oblivion.





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Das Erscheinungsbild Zhe‘s trumpft mit überragend fader Monotonie und lädt geradezu zum Übersehen ein; lediglich sein überdurchschnittlich hoher Wuchs lässt den Streuner aus der Norm seines Volkes fallen.

Fast nahezu gänzlich Ton in Ton mit der fahlen Anthrazit Haut, fällt gewelltes Haar in ungebändigt wilden Bahnen die gesamte Länge des Rückens hinab und bildet den Rahmen für ein lethargisches Antlitz. Gepaart mit schmalen Lippen, scharfen Wangenknochen und einer markanten Nase, verliehe dies sicher den Eindruck eines stumpfen Aristokraten, doch will sich ein animalischer Funke, geboren im Feuer der Augen, einfach nicht aus dem Gebaren des Mannes vertreiben lassen- Ein unwohles Gefühl versprühend und einfältige Geister, deren Instinkte dem Intellekt überwiegen, auf natürlichem Abstand haltend.

Denn eben dieses eindringliche Glühen der Iriden vermag es einzig den sonst grauen Schleier zu durchbrechen, deren bohrenden Habitus sicherlich eine der häufigsten Regungen in der sonst eher reservierten Mimik darstellen. Untypisch langes Deckhaar an Schweif und Ohren, degradieren diese wölfische Präsenz aber beinahe zum räudigen Köter.

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Die größte Zierde inmitten jenes ruppigen Bildes stellt weiß pigmentierte Körperkunst dar. Fingerbreit teilt eine helle Linie die vordere Seite des Rumpfes in der Mitte, vom Kiefer entspringend bis über den Bauchnabel hinaus.
Die linke Körperhälfte des Mannes verbleibt damit unberührt, doch die Rechte wurde überzogen mit einer kompliziert vernetzten Symbolik ätheronomischer Geometrie aus den verschiedensten Bereichen magischer Lehren; Allen voran altertümlicher Varianten der Alchemie - Okkultistischer Wortlaut der Finsterwald Kinder und sprichwörtlicher Liebesbekundungen an die Himmelskörper. Bis hin zur Handfläche zieht sich diese kuriose Musterung, doch wenigstens der Rippenbogen wirkt als wäre hier noch großzügig Platz zum Schreiben gelassen. Lediglich ein einziges, karmesinrotes Mal am Hals fällt vollkommen aus jener Struktur.

Mit sonst nur wenig Tant deckt der Streuner sich ein, bis auf einige primitive Talismane, welche so gut wie nie abgelegt werden. Drei an der Zahl als stete Begleiter. An einem simplen Lederband teilt sich eine gelochte Münze den ehrenvollen Platz mit einer weiteren Kette; diese fragil und aus gelblich verfärbten Knochenfragmenten erbaut, und einem letzten, dritten Band mit einem länglichen, verschlossenen Gefäß am baumelnden Ende in dem sich hin und wieder ein Schatten regt.


breathe life
into this hollowed vessel of rebirth.


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Junker

Selten hat man einen Sohn des Finsterwaldes derart manierlich sprechen hören. Durchaus eloquent, aber nur zeitweilig wirklich aufgeschlossen, scheint man eine außerordentlich vorbildliche Lehre in gebräuchlicher Etikette der Noblesse genossen zu haben, welche dem Schneid der Zunge jedoch nur nach eigenem Ermessen Einhalt gebietet.

Vater

Sollte man doch meinen, das kleine Mädchen an der Seite des Streuners sei nicht mehr als ein Werkzeug, scheint sie doch Vieles miteinander zu verbinden, wenn auch das Kind selten im Rahmen der Öffentlichkeit gesehen wird. Für Einkäufe gut genug, aber in unbeschwertem Spiel kaum draußen anzutreffen.

Theoretiker

Mit einer beachtlichen Sammlung akademischer Fachtexte über die verschiedensten Bereiche der Äthernutzung, sowie naturwissenschaftlicher Gewichtung rühmt er sich, allerdings auch mit verqueren Ansichten; Insbesondere Astrologie und okkulte Überlieferungen des Waldes betreffend. Obwohl dort reichlich Begabung für Anwendung magischer Spektren vorhanden scheint, wird man ihn so gut wie nie beim offensiven Wirken solcherlei erleben. Schleierhaft, wo dort die Affinitäten liegen mögen.

Wolf

Träumer, Denker und häufig nicht mehr als Tier. Wo die Grenzen verschwimmen und die Zügel der Kultiviertheit kaum mehr als schwacher Bindfaden greifen, findet das Gemüt sich im freien Fall zwischen Apathie und vernichtender Glut. Ein fragiler Zustand, der von kaum Jemandem zusammen gehalten werden kann, wird die bloße Gelegenheit dazu ohnehin noch seltener vergönnt.

Schamane

Okkultes Fasson der alten Sippschaft ist nicht verloren gegangen, wenn auch sie durch den Mantel der Zivilisiertheit kaum ans Tageslicht treten, werden jene primitiven Gebräuche doch weniger ehrenvoll bewahrt, als dass sie als Notwendigkeit betrachtet werden. Sterne und Blut; Seelenheil und Knochen eng miteinander verwoben.

Totenrufer

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and in the paths of ash
another bond of burden seek.



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Fragmente01

« 20 Jahre zuvor, Nördlicher Finsterwald. »

auschen. Rot. Der Himmel. Atmen. Schmerz.
Von vorn.
Rauschen. Rot. Das Gesicht seiner Mutter, das auffällig durch die Menge blitzte und den Takt dirigierte. Ein Lied. Sie sangen. Alle. Atmen. Und zurück hinab in die Tiefe.
Selbst durch das Rauschen hindurch, als das Rot in seine Ohren strömte, konnte er die Gesänge noch immer vernehmen. Die Lungen brannten, jede Faser des Körpers krampfte und doch war die Verlockung groß, aufzugeben und sich treiben zu lassen. Nicht mehr den Himmel zu sehen. Nicht mehr zu Atmen. Lediglich das entfernte, einheitliche Summen, das seinen Geist stimulierte, ermutigte ihn dazu, die richtige Richtung zu finden. Nach oben.

Wo war oben.

𝔇ort wo die Stimmen sangen.
Und er stieß abermals durch die Oberfläche; löste sich von dem schleimigen Tümpel, von dem er beinahe schon Teil geworden war. Japsend landete das Gesicht auf dem rettenden Erdreich, die Finger gruben sich in den schlammigen Untergrund und versuchten Halt zu finden. Ein Stück zog er sich heraus, weg von dem breiigen Horror, der seinen Körper gefangen hielt. Gärendes Blut und Eingeweide klebten an ihm, die verendeten Reste toter Tiere und deren bestialischer Gestank, der alleine schon gereicht hätte, um seinen Kopf zum Dröhnen zu bringen.
Wenigstens sein Fuß hatte darin marginal Halt fassen können, auf der schmalen Schulter, die unter ihm im Sud trieb. Der andere Junge hatte sein Leben gegeben für seines -Er war wesentlich schmächtiger gewesen und hatte keine Chance gehabt, als er beschloss, ihn als Trittleiter zu benutzen.

𝔇ie junge Frau, die vor ihm kniete, hatte aufgegeben, seinen Kopf zurück in die Grube zu pressen, und so blieb ihm genug Zeit, die verklebten Wimpern freizublinzeln. Er sah die Gesichter der Gestalten, die sie umringten nur schemenhaft, aber er hätte mühelos jedes Einzelne erkannt, selbst in diesem vernebelnden Tanz. Nur wenige hier sahen sich untereinander ähnlich; die Verwechslungsgefahr war gering. Es war nicht das Blut, das sie band.
Die Meisten von ihnen hatten begonnen sich abzuwenden und die Szenerie zu fliehen, was die Lebhaftigkeit dieses Zusammenkommens inmitten der finsteren, alten Baumstämme langsam ersterben ließ.
Die junge Frau streckte die Hand nach ihm aus, doch er wusste, dass sie ihn nicht zurück in das Loch stoßen würde. Es war vorbei.
Und er sah sie nicht, aber er wusste, dass ihre Iriden beinahe schwarz waren. Er kannte sie, sie kannte ihn und doch war es ihr und allen anderen gleich. Das war es immer. Und immer taten sie diese Dinge. Sie würden nicht damit aufhören, auch das war ihm klar, ebenso wie, dass diese dunklen Augen nun voller Hohn auf ihn herabblickten. Sie war die Einzige, die nicht gesungen hatte. Sie musste eine Hexe sein, wenn sie sich dem Zauber entziehen konnte.

„Wie enttäuschend."

𝔚as? Sprach sie zu ihm? Er wusste es nicht. Und eigentlich war es ihm auch egal. Zu kostbar war die Zeit, die er mit seinem geliebten Sauerstoff verbrachte und seine Lungen wieder aufblähte. Zu süß, das Gefühl, Herr der eigenen Sinne zu sein. Röchelnd arbeitete der Brustkorb, wie er da auf dem Bauch lag; die Frau musste nicht überprüfen, ob er noch lebte.
Das tat sie auch gar nicht, stattdessen rammte sich ihre Ferse vergrämt auf den zarten Handrücken des Jungen. Glücklicherweise war der Untergrund nachgiebig genug, um die Wucht abzufedern, aber es genügte, um ihn ein schmerzerfülltes Keuchen ausstoßen zu lassen.
Zumindest die Bemalung ihrer Knöchel konnte er von seiner erniedrigenden Position aus betrachten. Ihr Fuß war elegant, ebenso wie die Zeichnung. Er würde dieses Muster nicht vergessen, ebenso nicht, was hier geschehen war.

Und er vergaß es nicht.




« 4 Jahre zuvor, Nördlicher Finsterwald. »

nur verfügbar auf Englisch, Text verfasst von Geist, danke ♥

𝔄 single moon shrouded by dark clouds failed to shine its light upon the arboreous scene, which the pale Keeper now infiltrated. Fragments of archaic architecture surrounded them like anonymous giants, ruined and lain waste to. Only the lithic altar was illuminated by a single brazier – fire to keep scavengers away.
And atop the platform lay the husk of a broken man.
It had been three days already. The Keeper was growing impatient and ever more restless, knowing that the man’s fate now rested in the hands of someone he did not trust. He wanted to tell himself that he knew what would be best form him, that he could bring him back singlehandedly, but he could not deny the evident: The young wolf had changed. The brooding boy he once knew was gone. Transformed as time transforms everything and everyone, he had become a man – a father even.

𝔉inally, the Keeper stepped into the cone of light that surrounded the altar as the reflection of fire danced in his onyx eyes. He hesitated before reaching out for his chest, convincing himself that he had not inflicted this on him. But what if he did? Years ago, when he had just left him without a word. Maybe -no- surely things would be different now. They could have been so much closer than they were now and he would have always protected him. It was easy to say things like these, now that it was all too late.

e was not thinking, yet he felt how his body scaled the altar on its own, rising over the still, grey body. The Keeper’s fingers crawled over the corporeal remains as if they had a mind on their own, finding purchase in his rugged, ashen hair, while the other hand caressed his cold cheek. As the ghost pulled the rest of himself over the wolf and they came face to face he saw, that the broken man’s eyes were opened.

𝔄ll that he wanted to find was forgiveness in his gaze,
yet they were empty.
A violent rain set in.
It landed hard on the yellow orbs that neither flinched nor blinked, leaving his heart numb and hollow
not unlike the body below.
He could not even feel himself weep.


« 3 Jahre zuvor, Staatsgrenze nahe Gyr Abania. »

𝔄ls das Wasser verschwand, aus Meeren wieder Tümpel wurden und das Licht der fünften Ära schon lange im Schatten der Sechsten versunken war, konnten die Wächter der Nacht, deren Aufmerksamkeit solange wachsam auf den tückischen Boden gerichtet war, sich wieder der Schönheit des Himmels widmen. Eine schreckliche Sehnsucht überkam sie -So lange hatten sie vergessen, was es hieß, die Sterne zu betrachten und ihnen zuzuhören. Entflammt vom Fieber, fanden sie keine Fährte mehr bei der Jagd; kein Speer traf in sein Ziel. Denn zu abgelenkt waren sie vom Fieber der Sehnsucht -Das Betrachten der Himmelskörper genügte ihnen nicht mehr. Sie wollten sie berühren.
Deshalb ersannen ihre größten Krieger einen Plan, auch wenn die Qual des Verlangens es ihnen schwer machte auch nur einen klaren Gedanken zu fassen. Die Antwort war jedoch so simpel und lag so klar vor ihnen, dass sie es zuerst übersahen. Sie wollten sie berühren, also mussten sie zu ihnen gelangen. Und so schossen die besten Schützen ihre Pfeile gen Himmel und verankerten sie fest im Sternenzelt. Die Mutigsten unter ihnen erklommen das Reich ihrer Angebeteten, doch stellten sie schnell fest, dass ihnen zwar der Aufstieg gelang, es aber keinen Weg zum Abstieg gab.
Dennoch setzten sie ihre Reise fort, bis sie die liebende Wärme der Sterne in eigenen Händen hielten. Sie warfen sie hinab auf die Erde, um ihren Familien zu zeigen, was ihr Mut hervorgebracht hatte. Die Wächter am Boden sammelten die Gaben ihrer Liebsten mit großer Freude und fertigten daraus Laternen, deren wunderschöner Glanz die Nacht über unzählige Felder hinweg erhellte.

𝔇och nicht nur die eigenen Augen, die vor Freude strahlten, enthüllte das Licht. In weiter Ferne, im Schutz der von Fels und Gestein betrachteten verwunderte Augen das Spektakel, welches sich von nun an jede Nacht ereignete. Die Bewohner der Unterwelt hatten schon lange nichts mehr erblickt, das die Last ihrer Gemüter heben konnte; gab es in den kalten Steinkavernen doch generell recht wenig zu sehen. Es erregte ihre erlahmte Neugier so sehr, dass sie den Schutz des erwählten Heims verließen, um dem Ursprung dieser Lichter auf den Grund zu gehen.
Als die Wächter und die Bewohner Gelmorras sich gegenseitig erblickten, war die Verwunderung groß, hatte man sich doch unlängst im gegenseitigen Vergessen gefunden. Und die Wächter verstanden die Bewohner Gelmorras nicht, die sich dort im Erdreich versteckten; konnten ihre Motive nicht nachvollziehen, wie etwas mächtig genug sein könnte, sie vom Anblick des Himmels zu trennen. Und dennoch hatten sie Mitleid mit ihnen, denn die ewige Finsternis nagte an dem Volk und zehrte ihr eigenes Licht nach und nach aus. Beschämt von ihrer Gier, verschenkten sie die wertvollen Laternen an die Insassen der Tiefe und gingen hinaus auf die freie Flur, um dort auch die Mutter der Nacht um Vergebung zu bitten, denn...



„Das ist eine blöde Geschichte. Wieso haben sie die Laternen verschenkt?"


„Nun, unter der Erde gibt es kein Holz mit dem sie sich eine dauerhafte Lichtquelle hätten schaffen können, im Gegensatz zu den Wächtern."


𝔇ie beiden Stimmen hallten unangenehm in dem kahlen Raum wieder, obwohl man gedämpft sprach, sodass das Plätschern des Wassers sie beinahe übertönte. Nichtmal das raue Gelächter, welches von weit vor der Tür bis in das Zimmer getragen wurde, konnte die meditative Atmosphäre zerbrechen. Der Wolf schien sich ob der Unterbrechung seiner Erzählung nicht zu stören und wohnte geduldig dem Bad seines Schützlings bei, der in kauernder Manier in einer schäbigen Wanne saß. Es war nicht ihr zu Hause, sie fühlte sich hier nicht sicher. Die Einrichtung war bereits derart gealtert, dass dunkler Rost von dem Eisen absplitterte und am Arm des Wolfes kleben blieb, der sich auf dem Rand abgestützt hatte und die Wange in unerschütterlicher Entspannung an den Handrücken lehnte.


„Es ist dumm, den Schwachen zu helfen, wir gingen immerhin komplett leer aus... Und eine gute Ablenkung war das auch nicht, es tut immer noch weh."


𝔏eidlich tastete das Mädchen nach einigen frischen Einschnitten an seiner Hüfte. Die gereizte Haut entließ eine kleine, rote Wolke ins Wasser und verschickte so zugleich einen stummen Vorwurf an ihren eigenen Wächter, der dem Mädchen nur sachte zur Beschwichtigung über das nasse Haar strich. Einige verknotete Strähnen entwirrte er dabei und zupfte kleine, zerbröselte Kletten hervor. Es war offensichtlich, dass seit ihrem letzten Bad bereits einige Zeit verstrichen war.


„Aber die Behandlung ist noch lange nicht abgeschlossen. Geschichte wird sich wiederholen, also musst du tapfer sein."


entging der Wolf besonnen, doch bedauerte er diesen Umstand nicht.


„Alle Geschichte? Auch die kleinen Dinge, wie eine Laterne aus Sternen?"


„Gewiss. Vieles ist nur derart bedeutunglos, dass es unbemerkt an uns vorüberzieht. Eines Tages hat das Schicksal alle Ereignisse niedergeschrieben, die ihm in den Sinn kommen. Also endet die Welt entweder oder der Kreislauf wird sich wiederholen. Aber Hydaelyns Zeit ist noch nicht gekommen."


𝔈rst jetzt hob das Mädchen den Kopf, sah aus dunklen Augen in die des Tieres und versuchte ein Gesicht tiefer Entschlossenheit zu mimen, obwohl ihre Wangen noch immer gerötet und ihre Haut verquollen war von Tränen, die sie bis vor wenigen Minuten noch vergossen hatte.


„Gehen wir deshalb nach Thanalan?"


„Ja."


 

Panoptikum01

« screen »

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« art »


SparkleSheba

Weder im Open RP anzutreffen, noch Massen-tauglich und auch sonst eher Plot-orientiert. Die Rolle 'A n t a g o n i s t' steht diesem Charakter allerdings auf den Leib geschneidert. Für Hexenjagden bin ich daher eventuell zu haben & auch sonst lässt sich für Rollenspiele im kleineren Rahmen gerne etwas arrangieren.

Server: Phoenix, Balmung [auch Mateus, Omega & Shiva. Alt-hopping für RP ist ja kein großes Ding].

Discord RP präferiert. ♥

TW: mature content, gore,   n e k r o m a n t i e, Gewalt.
Beim Schreiben kenne ich fast keine Grenzen, respektiere allerdings die Limits meines Gegenübers verständlicherweise. Allerdings wurde der Charakter nunmal erbaut, um sich in düstereren Gefilden herumzutreiben - Also be aware!

Ooc





[ingame contact]
Zhe Yilma. Belhar Shaheem.

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#6986Kaluga

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Music Wardruna - Runaljod
Heilung- In Maidjan
Andrea Wasse- Ain't no devil
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